86.000 Fluppen in Transporter: Zoll schnappt Kippenschmuggler

Doppelte Böden gehören laut Zoll immer noch zu den Klassikern unter den Schmuggelverstecken.
Doppelte Böden gehören laut Zoll immer noch zu den Klassikern unter den Schmuggelverstecken.

Dresden - Görlitzer Zöllner haben am Donnerstag in einem polnischen PKW, der auf der A4 unterwegs war, 86.000 Glimmstängel sichergestellt.

Der Fahrer des Van, ein 38-jähriger polnischer Staatsbürger und seine Begleiterin gaben an, keine verbrauchsteuerpflichtigen Waren mit zu führen.

Als die Zöllner das Fahrzeug kontrollierten entdeckten sie den Zugang zu einem doppelten, ca. zwanzig Zentimeter hohen Hohlraum unter dem Kofferraum. Darin befanden sich 16.900 Zigaretten mit ukrainischen Steuerzeichen.

Die anschließende Kontrolle des Fahrgastraums war ebenfalls erfolgreich. Auch hier befand sich ein doppelter Boden über die gesamte Fahrzeugbreite.

Bei der Kontrolle des Fahrzeugs entdeckten die Zöllner den Zugang zu einem doppelten, ca. zwanzig Zentimeter hohen Hohlraum unter dem Kofferraum.
Bei der Kontrolle des Fahrzeugs entdeckten die Zöllner den Zugang zu einem doppelten, ca. zwanzig Zentimeter hohen Hohlraum unter dem Kofferraum.

In dem Hohlraum war Platz für 69.100 ebenfalls unversteuerte Zigaretten. Fahrer und Beifahrerin wussten angeblich nichts von den Verstecken.

„Doppelte Böden und damit zusätzlich geschaffene Hohlräume gehören immer noch zu den Klassikern unter den Schmuggelverstecken“, so Heike Wilsdorf, Pressesprecherin des Hauptzollamtes Dresden. „Erst im Frühjahr dieses Jahres fanden die Kollegen in einem Hohlraum, der sich über den gesamten Fahrzeugboden eines PKW erstreckte, über 70.000 Schmuggelzigaretten.“

Bei diesem Fall entstand ein Steuerschaden von rund 17.000 Euro. Das zuständige Zollfahndungsamt hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Fotos: Hauptzollamt Dresden


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