Schnäppchenjäger im Kaufrausch: So lief der "Black Friday" in Dresden

Jörg Adam (57) nahm gleich zwei Kaffeemaschinen mit.
Jörg Adam (57) nahm gleich zwei Kaffeemaschinen mit.  © Steffen Füssel

Dresden - Lange Schlangen vor den Parkhäusern und knackevolle Geschäfte: Zum Schnäppchen-Tag "Black Friday" (Schwarzer Freitag) haben es die Dresdner krachen lassen.

Dem US-Shoppingtrend haben sich vor allem die großen Konsumtempel angeschlossen. In der Altmarkt Galerie beteiligten sich über 100 Geschäfte und auch im Elbepark gab es Nachlass en masse:

"Bereits 45 Minuten vor Ladenöffnung haben hunderte Menschen vor den Türen gewartet", sagt Gordon Knabe (42), Centermanager vom Elbepark.

Und die Dresdner haben ordentlich zugeschlagen: Jörg Adam (57) aus Bannewitz hat gestern beim "Black Price Day" in der Altmarkt Galerie gleich zwei Schnäppchen geschossen: "Für meine Ferienwohnung brauchte ich Kaffeemaschinen. Ich habe 60 Euro gespart!"

Ortsbeirätin Benita Horst (39) hat günstige Klamotten für die Kinder gekauft.
Ortsbeirätin Benita Horst (39) hat günstige Klamotten für die Kinder gekauft.  © Steffen Füssel

Auch die Neustädter Ortsbeirätin Benita Horst (39, FDP) traf man gestern beim Shoppen. "Für die Kinder haben wir Wintersachen gekauft - und 30 Prozent gespart. Jetzt suchen wir noch Skianzüge."

Ein wahrer Schnäppchenjäger ist Tom Mitzscherling (21) aus Dresden. Der hat sich für den "Black Friday" sogar den Vormittag freigenommen.

"Bei mir gab es heute vier Mäntel, drei Paar Schuhe, Hemden und Jacken - alles im Wert von etwa 400 Euro. Gespart habe ich gut 150 Euro." Für den Centermanager Gordon Knabe steht fest: "Das machen wir nächstes Jahr wieder."

Übrigens: Sachsenlotto beteiligte sich nicht am Black Friday. Sprecherin Kerstin Waschke: „Wir dürfen aus glücksspielrechtlichen Gründen grundsätzlich keine Rabatte geben.“

Tom Mitzscherling (21) hat die Taschen voll.
Tom Mitzscherling (21) hat die Taschen voll.  © Steffen Füssel
Der Shoppingtag "Black Friday" hat sich auch in Dresden bewährt.
Der Shoppingtag "Black Friday" hat sich auch in Dresden bewährt.  © Steffen Füssel

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