Von Schulnote 1 bis 6: Zeugnisse für Sachsens Volksvertreter in Berlin

Dresden - Noten für Sachsens Volksvertreter: Wie gehen die Bundestagsabgeordneten mit Anfragen von Bürgern um? Das hat das Portal "abgeordnetenwatch.de" pünktlich zum Ferienstart bewertet. Von "sehr gut" bis "ungenügend" ist alles dabei.

38 Sachsen sitzen im Bundestag.
38 Sachsen sitzen im Bundestag.  © dpa/Michael Kappeler

38 sächsische Bundestagsabgeordnete gibt es, 24 wurden bewertet. Denn die anderen hatten seit der Bundestagswahl im September 2017 bis Mitte Juni keine einzige Anfrage über das Portal bekommen.

Eindeutige Siegerin: Linke-Bundes-Chefin Katja Kipping (40)! Die Dresdnerin bekam nicht nur die meisten Fragen (33), sondern beantwortete sie auch alle, so "abgeordnetenwatch.de".

Wie sie erhielten weitere acht Abgeordnete ein "sehr gut", weil sie alle Fragen beantworteten: Alexander Krauß (CDU, 10 Anfragen), Marco Wanderwitz (CDU, 5), Detlef Müller (SPD, 3), Frank Heinrich (CDU, 2), Monika Lazar (Grüne, 2), Arnold Vaatz (CDU, 2), Jürgen Martens (FDP, 1) und Detlev Spangenberg (AfD, 1).

Am schlechtesten, nämlich mit Note 6, schnitten gleich zehn Politiker ab - die am häufigsten vertretene Note. Die Abgeordneten reagierten gar nicht.

Schlusslichter sind Ex-Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU, 11 Anfragen) und Frauke Petry (fraktionslos, 6). Die übrigen Abgeordneten bekamen in zwei Fällen eine 2, einer eine 3 und zwei eine 5. Durchschnittsnote: 3,6. Alle Ergebnisse findet Ihr >>> hier.

Top bei der Beantwortung: Katja Kipping (40, Linke).
Top bei der Beantwortung: Katja Kipping (40, Linke).  © dpa/Bernd von Jutrczenka
Reagierte nie: Thomas de Maizière (64, CDU).
Reagierte nie: Thomas de Maizière (64, CDU).  © dpa/Michael Kappeler

Titelfoto: dpa/Michael Kappeler, dpa/Bernd von Jutrczenka


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