Dresdens teuerste Schwimmhalle: Endlich darf geplanscht werden

Dresden - Mit sechs Jahren Verspätung ist der neue Schwimmsportkomplex am Freiberger Platz gestern Abend feierlich eröffnet worden.

Bäder-Chef Matthias Waurick (57) in der frisch sanierten Schwimmhalle am Freiberger Platz.
Bäder-Chef Matthias Waurick (57) in der frisch sanierten Schwimmhalle am Freiberger Platz.  © Eric Münch

Damit verfügt Dresden nun über die zweitgrößte Anlage dieser Art in Deutschland. Nur die Schwimm- und Sprunghalle im Berliner Europasportpark ist noch größer.

Nicht ohne Grund sprach Oberbürgermeister Dirk Hilbert (48, FDP) deshalb von einem "Meilenstein für den Dresdner Schwimmsport".

Er übergab am Abend offiziell die Schlüssel. Der Komplex mit seinen beiden Hallen, zwei 50-Meter-Becken, Lehrschwimmbecken, Springerhalle und Saunalandschaft hat allerdings seinen Preis.

Mit 36,8 Millionen Euro gibt die Bäder GmbH die Gesamtbaukosten an. Geplant waren einmal 19 Millionen, also gut die Hälfte.

Das öffentliche Schwimmen, Vereinstraining und Schulschwimmen findet bis auf Weiteres aber nur im Neubau statt.

Im sanierten Altbau müssen nach Angaben der Bäder GmbH noch Restarbeiten durchgeführt werden. Geschäftsführer Matthias Waurick ist aber optimistisch, dass die bis Weihnachten abgeschlossen sind.

Letzte Handgriffe vor der feierlichen Eröffnung.
Letzte Handgriffe vor der feierlichen Eröffnung.  © Eric Münch
Fertsch! Zur offiziellen Eröffnung gab's gestern Abend ein überdimensionales Umkleide-Schlüsselband: OB Dirk Hilbert (l.) und Bäderchef Matthias Waurick.
Fertsch! Zur offiziellen Eröffnung gab's gestern Abend ein überdimensionales Umkleide-Schlüsselband: OB Dirk Hilbert (l.) und Bäderchef Matthias Waurick.  © Thomas Türpe

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