SemperOpernball: Jetzt äußert sich der Veranstalter zum Aus von Moderatorin Sylvie Meis

Hamburg/Dresden - Zwei Jahre moderierte Model Sylvie Meis den Dresdner SemperOpernball. Für das kommende Jahr erhielt die 41-Jährige allerdings eine Absage - ihr Auftritt sei zu sexy gewesen.

Sylvie Meis ließ bei ihrem Auftritt beim SemperOpernball tief blicken.
Sylvie Meis ließ bei ihrem Auftritt beim SemperOpernball tief blicken.  © Eric Münch

Das Kleid ist also schuld am Aus von Sylvie Meis als Moderatorin beim SemperOpernball?

Das konnte und wollte der Veranstalter so nicht stehen lassen, wie er auf Instagram erklärte.

"Nein, liebe Sylvie, Dein #Kleid ist nicht der Grund dafür, dass @roland_kaiser beim nächsten #SemperOpernball eine andere Partnerin an seiner Seite haben wird", hieß es in einem Posting.

Das Gegenteil sei sogar der Fall gewesen. Vielen Gästen und Zuschauern habe das tiefblickende Outfit gut gefallen. "Aber wie Du ja wusstest, führen beim SemperOpernball immer ein Eleve und ein ballerfahrener Präsentator bzw. Präsentatorin durch den Abend. Zuletzt warst Du das. Du hast den Ball zweimal bestens präsentiert", ging die Mitteilung weiter.

In den Jahren 2018 und 2019 habe Meis den Ball bestens präsentiert. Doch nun sei Schluss und Moderator Roland Kaiser sei schon ganz gespannt, wen er am 7. Februar 2020 in die Welt des SemperOpernballs einführen darf.

Auch das zweite Outfit der Moderatorin war freizügig.
Auch das zweite Outfit der Moderatorin war freizügig.  © dpa/Jens Kalaene

Das Posting endete mit den Worten: "Und ob ihre Kleiderwahl mit Deiner mithalten kann."

Mitte Juli hatte sich das noch ganz anders angehört. Ball-Chef Hans-Joachim Frey (54) erklärte bereits, dass es Alternativen zu der hübschen Niederländerin gäbe, obwohl er mit ihrem Auftritt sehr zufrieden gewesen sei.

"Aber sie hat in diesem Jahr so tief ausgeschnittene Kleider getragen, dass das für unser konservatives Klientel zu freizügig war", erklärte Frey der Bild. Dafür habe es viel Kritik gegeben.

Ein Jahr zuvor trat Sylvie Meis noch braver auf. Sie trug ein langes weißes Kleid mit Federn - allerdings ohne tiefen Ausschnitt und mit deutlich weniger Dekolleté.

Das zeigte ja nun in diesem Jahr und muss mit dem Aus leben, auch wenn sie das anders sah. "Mein Ausschnitt mag tief gewesen sein, jedoch ließ er nicht so tief blicken wie das Argument, mich deswegen nicht mehr als Moderatorin zu engagieren", erklärte sie nach der Bekanntgabe der Absage für das kommende Jahr.

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