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Dresden setzt klar auf Toleranz

Dresden - 35.000 Menschen zeigten am Samstag Flagge für ein weltoffenes Dresden. Sie folgten dem Aufruf von Ministerpräsident Stanislaw Tillich (55) und Oberbürgermeisterin Helma Orosz (61, beide CDU) und kamen am Nachmittag auf den Neumarkt vor die Frauenkirche, um ein Signal gegen das Bild zu setzen, das die islamkritischen PEGIDA-Aufzüge zuletzt von der Stadt erzeugten.
Der Platz vor der Frauenkirche sowie die angrenzenden Gassen waren rappel voll.
Der Platz vor der Frauenkirche sowie die angrenzenden Gassen waren rappel voll.

Von Pia Lucchesi

Dresden - 35.000 Menschen zeigten am Samstag Flagge für ein weltoffenes Dresden.

Sie folgten dem Aufruf von Ministerpräsident Stanislaw Tillich (55) und Oberbürgermeisterin Helma Orosz (61, beide CDU) und kamen am Nachmittag auf den Neumarkt vor die Frauenkirche, um ein Signal gegen das Bild zu setzen, das die islamkritischen PEGIDA-Aufzüge zuletzt von der Stadt erzeugten.

Massen von Menschen vor der Frauenkirche. Einige tragen selbst gebastelte Plakate und Banner. Sie werben für Toleranz, einen Winterabschiebestopp für Asylbewerber, Menschlichkeit.

Auf der Bühne versammeln sich neben Tillich und Orosz Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Religion, Gesellschaft und Sport.

Yellow Umbrella spielten ihren Song "No Pegida" und trugenin Anlehnung an ihre Putzaktion am vergangenen Montag Warnwesten.
Yellow Umbrella spielten ihren Song "No Pegida" und trugenin Anlehnung an ihre Putzaktion am vergangenen Montag Warnwesten.

Die Kundgebung beginnt kurz nach 15 Uhr mit einer Schweigeminute für die Terroropfer von Paris.

Als erste Rednerin tritt die OB ans Mikro. Sie findet klare Worte gegen Hassprediger, wirbt für Meinungs- und Religionsfreiheit.

Roland Kaiser tritt in seiner fünfminütigen Ansprache dafür ein, vorbehaltlos anderen Menschen und Kulturen zu begegnen.

Die Unternehmerin Viola Klein (56, Saxonia Systems) mahnte am Rednerpult: „Wir dürfen nicht zulassen, dass auf dem Rücken der Asylsuchenden Politik gemacht wird.“

Als letzter Redner der Mega-Demo spricht MP Tillich. Er beginnt seine Rede gegen Rassismus und Ausländerfeindlichkeit mit den Worten: „Danke, dass ihr hier seid...“

Nur wer was sagt, kann sich auch einbringen

Ministerpräsident Stanislaw Tillich sagte vor der Frauenkirche: „Manche nutzen ihre Freiheit, um gegen etwas zu sein. Wir nutzen unsere Freiheit heute hier, um für etwas einzutreten.“

Mit Blick auf die Krisenherde der Welt forderte Tillich die Bürger auf: „Wir dürfen nicht zulassen, dass bei den Flüchtlingen alte durch neue Ängste ersetzt werden.

Leben wir die Werte, die uns wichtig sind, indem wir ihnen helfen, bei uns heimisch zu werden. Heimisch werden heißt im Gegenzug aber auch, unsere Sprache und Werte zu teilen.

Integration bedeutet also, sich anzustrengen, in unserer Gemeinschaft anzukommen.“

In Richtung PEGIDA-Organisatoren rief er: „...nur wer sagt, was ihn umtreibt, und nur wer erläutert, was er verbessern will, kann sich einbringen.“

Und weiter: „Das Mitmachen ist die Voraussetzung dafür, dass wir gemeinsam die Probleme lösen, und dass Gefühl und Wirklichkeit wieder in Einklang kommen.“

Wir stehen für alle, die hier leben

Dresdens Oberbürgermeisterin Helma Orosz hielt eine starke Rede. Sie sagte: „Wir stehen hier zusammen für Dresden, für Sachsen und für alle, die hier leben.

Für Menschen, egal ob sie hier in Deutschland, Europa, Afrika oder Asien geboren wurden. Egal, ob sie Christen, Juden, Hindus oder Muslime sind. Wir lassen uns durch Hass nicht spalten.“

Sie erklärte: „Ich werde es nicht zulassen, dass die Prediger von Angst, Ablehnung, Hass und Vorurteilen die Oberhand über mein Haus, meine Straße und meine Stadt gewinnen werden.“

In Anlehnung an Voltaire formulierte sie kämpferisch: „Ich werde bis zu meinem letzten Amtstag alles dafür tun, dass jeder in dieser Stadt für seine Meinung demonstrieren darf – auch wenn es nicht meine Meinung ist.“

Sie wollte gestern nicht gegen PEGIDA demonstrieren. „Ich bin hier, weil ich keine Angst vor Menschen mit anderer Religion, Hautfarbe oder anderen Sitten und Gebräuchen habe.“

Zeit der Sündenböcke ist vorbei

Nach der OB sprach Schlagerstar Roland Kaiser. Er kam als Bürger und Freund der Stadt zur Kundgebung, sagte: „Wir können die vergangenen Wochen nicht rückgängig machen, aber heute hier ein Zeichen setzen.

Lassen wir uns vorbehaltlos auf Menschen ein, nur so können wir in Frieden leben.“

Der Sänger warb für kulturelle und ethnische Vielfalt als Chance.

Mit Blick auf Äußerungen der PEGIDASprecher stellte Kaiser fest: „Die Zeit der Sündenböcke ist vorbei. Das hat uns die Geschichte gelehrt.“

Hier gibt's die ganze Rede von Roland Kaiser.

Darum sind wir gekommen ...

Yvonne Jaensch (32), Kulturschaffende: „Ich bin hier, weil ich in Sorge bin. Die PEGIDA-Bewegung hetzt und macht Stimmung gegen Ausländer. Das dürfen wir nicht einfach hinnehmen.“

Karl-Heinz Röhrig (58), Archäologe: „Ich habe Angst, dass PEGIDA erst der Anfang ist. Ich hoffe, dass dieses Bündnis es nicht schafft, unsere Gesellschaft zu spalten."

André Ludwig (35), Unternehmensberater: „Ich stehe hier, weil ich bereit bin, Menschen in Not aufzunehmen. Ich bin gegen die Geschlechterstereotypen, wie sie PEGIDA bewahren möchte.“

Ingrid Fuhrmann (72), Rentnerin: „Ich demonstriere hier, damit die Demokratie erhalten bleibt. Ich trete ein gegen Rassendiskriminierung und für Glaubensfreiheit.“

Fotos: Steffen Füssel, dpa

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