Sonnenblenden-Erfinder sind beliebtestes Start-up Sachsens

Dresden - Mit ihrer Idee wird niemand mehr geblendet: "Shade Wings" nennen drei Dresdner Entwickler ihr Start-up. Mit der ersten nachrüstbaren Zusatz-Sonnenblende der Welt erobern sie gerade den Markt. Sachsen ist die Erfindung sogar einen Preis wert.

Manuel Kluge, Robert Schwippl und Stephan Schicht (v.l.) haben die nachrüstbare Sonnenblende entwickelt.
Manuel Kluge, Robert Schwippl und Stephan Schicht (v.l.) haben die nachrüstbare Sonnenblende entwickelt.  © PR

"Eigentlich hatten wir bereits 2015 die Idee dazu", sagt Stephan Schicht, einer der Entwickler. "Bis jetzt haben wir getüftelt, damit am Ende alles passt." Bislang muss sich der Autofahrer entscheiden: Entweder schützt er seine Augen vorn oder seitlich gegen die Sonne, beides gleichzeitig geht nicht.

Jetzt aber schon: Auf fast alle Standardblenden kann man die Erweiterung aufsetzen. Diese lässt sich mittels eines Drehkörpers zur Seite klappen.

"So sind die Augen seitlich und gleichzeitig von vorn geschützt", sagt Schicht. "Das mindert das Risiko von Unfällen, die durch blendendes Sonnenlicht verursacht werden, erheblich." Ab November soll die Erweiterung zu kaufen sein (knapp 50 Euro).

Mit ihrer Idee sind die Entwickler jetzt mit dem Innovationspreis "futureSAX" zum beliebtesten Start-up Sachsens gekürt worden. "Wir sind davon noch ganz überwältigt und freuen uns natürlich total."

Die Erweiterung wird einfach an eine vorhandene Blende angeklickt.
Die Erweiterung wird einfach an eine vorhandene Blende angeklickt.  © PR

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