SMH per Drahtesel: Dresdens Johanniter planen Radstaffel

Dresden - Die Einsatzkräfte der Johanniter-Unfallhilfe Dresden wollen das Rad nicht neu erfinden, aber endlich auf einem sitzen!

Positiv-Beispiel: Bei den Johannitern Südbrandenburg gibt's bereits eine Fahrradstaffel. Kevin Tilgner (l.) und Rene Faltus nutzen die Räder bei der Arbeit.
Positiv-Beispiel: Bei den Johannitern Südbrandenburg gibt's bereits eine Fahrradstaffel. Kevin Tilgner (l.) und Rene Faltus nutzen die Räder bei der Arbeit.  © Johanniter Südbrandenburg

Weil sie immer mehr Veranstaltungen absichern, die in unwegsamem Gelände stattfinden, brauchen die Helfer ein neues Fortbewegungsmittel.

"Zu unseren Aufgaben gehört auch die medizinische Sicherstellung von Veranstaltungen, egal ob Konzert, Festival oder Stadtfest", sagt Johanniter-Sprecher Danilo Schulz (35). Aber auch bei Waldläufen, Fahrradfesten und anderen Sport-Events sind er und seine Kameraden dabei.

Bisher mussten sie das Auto oft stehen lassen, wenn jemand mitten im Wald Hilfe brauchte. "Waldwege, verwinkelte oder unbefahrbare Straßen, große abzusichernde Einsatzgebiete bei Stadtfeste, sowie hohe Besucherzahlen sind Gründe, weshalb nicht schnell genug geholfen werden kann."

Deshalb soll nun eine Fahrradstaffel her. "Drei Einsatzfahrräder bräuchten wir, ausgestattet mit Sani-Taschen zur Erstversorgung, Beatmungsbeutel, Halskrausen, und automatischem Defibrillator", so Schulz. "Wir hoffen, über Spenden die nötigen 10.000 Euro sammeln zu können."

Wer helfen will, findet weitere Infos unter: www.johanniter.de/Dresden

Danilo Schulz (35) und Svenja Kühmichel (23) von den Johannitern hoffen, ihre Ausrüstung bald per Fahrrad transportieren zu können.
Danilo Schulz (35) und Svenja Kühmichel (23) von den Johannitern hoffen, ihre Ausrüstung bald per Fahrrad transportieren zu können.  © Eric Münch

Titelfoto: Johanniter Südbrandenburg


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