So gut steht es um Sachsens Wirtschaft

Die Automobilindustrie - wie hier VW in Zwickau - trägt zur boomenden 
Wirtschaft in Sachsen bei.
Die Automobilindustrie - wie hier VW in Zwickau - trägt zur boomenden Wirtschaft in Sachsen bei.  © DPA

Dresden - Wie geht es Sachsens Wirtschaft? 2016 hat sie sich im bundesweiten Vergleich mit am besten entwickelt, so das Statistische Landesamt. Rekorde gibt es auch auf dem Arbeitsmarkt und bei den Einkommen, zeigt die amtliche Statistik.

Im Freistaat und in Berlin boomte die Wirtschaft 2016 ganz besonders. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) wuchs im Vergleich zu 2015 jeweils um 2,7 Prozent. Bundesweit waren es nur 1,9 Prozent.

  • Import/Export: Die Ausfuhren summierten sich 2016 auf 36,8 Milliarden Euro. Damit wurde der Rekord vom Vorjahr aber um 4 Prozent unterschritten. Der mit Abstand wichtigste Außenhandelspartner Sachsens: China! Importiert wurden Waren im Wert von 21,8 Mrd. Euro. Allein 20 Prozent kamen aus Tschechien.
Wirtschaftsminister Martin Dulig (43, SPD) will, dass das „robuste Wachstum“ 
etwa für Innovationen und neue Technologien genutzt wird.
Wirtschaftsminister Martin Dulig (43, SPD) will, dass das „robuste Wachstum“ etwa für Innovationen und neue Technologien genutzt wird.  © DPA
  • Löhne: Noch nie lag der Durchschnittsverdienst in Sachsen höher. Der Pro-Kopf-Verdienst betrug 2016 brutto 28 000 Euro - der stärkste Zuwachs im Ländervergleich! Damit ist auch die Angleichung an Deutschland so hoch wie nie - aber immer noch spürbar: 84,1 Prozent.
  • Arbeitslose: Die Zahl der Menschen ohne Job ist im Freistaat 2016 auf einen historischen Tiefstand von 157 862 Personen gefallen - dies entspricht einer Arbeitslosenquote von 7,5 Prozent.

Wirtschaftsminister Martin Dulig (43, SPD) ist zufrieden - der Bericht zeige, dass es Sachsens Wirtschaft gut gehe. „Die aktuellen Konjunkturumfragen bei sächsischen Unternehmen sowohl von den Industrie- und Handelskammern als auch des ifo-Instituts bestätigen die gute Verfassung der sächsischen Wirtschaft“, so Dulig.

Und auch die Aussichten seien positiv. Davon sollten auch die Mitarbeiter profitieren, mahnte der Minister.

Beispiel Nestler: Die Firma aus Ehrenfriedersdorf fertigt als einzige 
deutsche Firma Papp-Ostereier und exportiert 70 Prozent.
Beispiel Nestler: Die Firma aus Ehrenfriedersdorf fertigt als einzige deutsche Firma Papp-Ostereier und exportiert 70 Prozent.  © Uwe Meinhold
Wichtigstes Exportland ist für Sachsen ist China. Auch der Waggonbau Niesky 
hat Aufträge aus dem Reich der Mitte.
Wichtigstes Exportland ist für Sachsen ist China. Auch der Waggonbau Niesky hat Aufträge aus dem Reich der Mitte.  © DPA
Die Zahl der Menschen ohne Job in Sachsen ist so niedrig wie nie. Aber viele 
fallen auch aus der Statistik.
Die Zahl der Menschen ohne Job in Sachsen ist so niedrig wie nie. Aber viele fallen auch aus der Statistik.  © DPA

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