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Die nächsten Jahre werden für unsere Bäume ein Riesen-Problem

Bäume am Straßenrand leiden unter Stress, das wirkt sich auf deren Gesundheit aus, viele müssen gefällt werden. Doch was dann?

Von Pia Lucchesi

 
 

Dresden - Zehntausende Bäume an Straßen in den Städten leiden unter Stress. Das Leben zwischen Beton und Autos hat so manche alte Linde, Eiche und Kastanie so krank gemacht, dass man sich große Sorgen um deren Zukunft macht und die Kettensägen bereit hält. 

Doch was kommt danach? Die Stadtgrün-Experten versprechen: Neue, andere Bäume. Dieser Nachwuchs wird weltweit von Fachleuten "gecastet“ und jetzt im Herbst vielerorts bereits gepflanzt. Zwar werden auch viele der bisherigen Stadtbaumarten noch lange stehen.

"Dafür ist vor allem das Anpassungsvermögen von Bäumen, ihre Toleranz und Flexibilität verantwortlich“, erklärt Andreas Roloff (61), Professor am Institut für Forstbotanik und Forstzoologie der TU Dresden in Tharandt. 

 
 

Der Baum-Experte sagt aber auch: Für Ahorn & Co. werden die kommenden Jahre und Jahrzehnte eine Herausforderung.

Stichwort: Klimawandel. "Es besteht zudem die Notwendigkeit, auftretenden Krankheiten und Schädlingen etwas entgegenzusetzen“, ergänzt Steffen Löbel vom Dresdner Amt für Stadtgrün.

Besonders für Straßenbäume spitzt sich die Situation zu. Wer als Baum an einer Haupt- oder Schnellstraße alt werden möchte, muss gute Gene mitbringen, leidensfähig und genügsam sein. 

"Durch die Veränderungen des Klimas werden sich maßgeblich die Zeiten häufen und verlängern, in denen die Bäume Trocken- und Hitzestress ausgesetzt sind. Für einheimische Baumarten ist dies nur noch sehr eingeschränkt zu bewältigen“, erklärt Roloff.

Japanische Zelkoven auf der Dresdner Alemannenstrasse.
Japanische Zelkoven auf der Dresdner Alemannenstrasse.

Landesweit laufen deshalb Straßenbaumtests mit "nichtheimischen Arten“. 

Bis diese Projekte belastbare Ergebnisse liefern, reisen Baumfachleute wie Roloff durch Mitteleuropa, Asien und Nordamerika auf der Suche nach Baumarten.

Die müssen allen Unbilden trotzen und europäischen Maßstäben genügen. Steffen Löbel: "Wir schauen bei neuen Arten nicht nur, wie umwelttolerant sie sind. Wir prüfen auch gesundheitliche Aspekte wie das Allergiepotenzial oder die Verkehrssicherheit des Baumes.“ Auch die Ästhetik des Baums haben die Experten bei ihrer Suche im Blick.

Löbel und sein Team sind seit Jahren bestrebt, die Baum-Vielfalt zu erhöhen. In Dresden säumen gegenwärtig 53 201 Bäume die Verkehrsadern der Stadt. Verteilt übers Stadtgebiet wurden aktuell 129 Baumarten gezählt. Darunter sind neuerdings auch viele bisher nichtheimische Arten.

Steffen Löbel: "Gegenwärtig testen wir in Pflanzungen mehr als ein Dutzend verschiedene Arten. Ungarische Linde, Französischer Ahorn, Gewöhnliche Hopfenbuche und Schnee-Felsenbirnen gehören zum Beispiel dazu.“

Sein Amt schaut den "Neulingen“ im Rahmen eines Monitorings aufmerksam beim Wachsen zu. Löbel optimistisch: "Alle Arten sollten unser Stadtklima gut vertragen und sich hier wohl fühlen.“

Drei „Neue“ als Hoffnungsträger

Französischer Ahorn: Hauptverbreitungsgebiet ist der Mittelmeerraum. Der Baum wird bis zu zehn Meter hoch, hat eine unregelmäßige Krone. Der Ahorn steckt Trockenheit gut weg ohne nachhaltig Schaden zu nehmen.

 
 

Resista-Ulme "Regal“: Die anspruchslose Züchtung begeistert die Fachwelt, denn sie ist weitgehend resistent gegen Ulmenkrankheiten und nicht wählerisch, was ihren Standort betrifft. Der Baum reckt sich säulenförmig bis zu 18 Meter empor.

 
 

Japanische Zelkove: Sie gehört in die Familie der Ulmengewächse, wird bis zu 35 Meter hoch. Der winterharte, dekorative Parkbaum hat einen kurzen Stamm und eine ausladende Krone. Er wird in Mitteleuropa auch als Solitär gepflanzt.

 
 

Was genau ist das Problem? 

Bäume am Straßenrand haben, anders als in der Natur, zu wenig Platz und Erde zum Wurzeln! Dadurch kommen sie schlecht an Nährstoffe und Wasser. Ein heißer Sommer in der City ist für sie der Horror. Sie leiden dann unter Wassermangel, sehnen sich nach Abkühlung. Der Autoverkehr, der den Boden verdichtet und die Luft verschmutzt, macht den grünen Riesen das Leben zusätzlich schwer. Viele Bäume sind irgendwann so schwach, dass sie anfällig für Krankheiten werden, sich gegen Pilze oder Schädlinge nicht mehr gut wehren können.

 
 

Patchwork-Familie am Straßenrand 

Die meisten Alleen - auch in Sachsen - bestehen aus nur einer Baumart. Das könnte sich ändern, glauben zumindest manche Experten. Andreas Roloff beispielsweise ist überzeugt: "Die Alleen der Zukunft flankieren nicht mehr ausschließlich Vertreter einer Baumart.“ Also "Patchwork“ statt Monokultur? Was Schädlingsbefall oder Krankheiten angeht, würde das Sinn machen. Roloff: "Das Risiko eines Totalverlusts wird damit deutlich geringer. Natürlich muss man Arten wählen, die zusammenpassen.“

 
 

Steffen Löbel vom Dresdner Stadtgrünamt glaubt dagegen nicht, dass dieser Bruch der Tradition gesellschaftlich akzeptiert wird. Er geht daher einen anderen Weg: "Wir mischen ähnliche Arten und Sorten bei unseren Neu- und Ersatzanpflanzungen.“ Beispiel Linde: Von ihr gibt es acht Arten mit insgesamt 12 Sorten. Beim Ahorn kennt man zehn Arten und 23 Sorten. Löbel: "Durch die Auswahl von geeigneten Sorten ist es möglich, den Gesamteindruck einer Allee zu erhalten und den Baumbestand an zukünftige klimatische Gegebenheiten anzupassen.“

 
 

Dresdens Bäume sind noch relativ gesund 

Laut Steffen Löbel vom Dresdner Stadtgrünamt haben knapp 87 Prozent der Bäume keine oder nur leichte Schäden. Elf Prozent weisen mittlere und zwei Prozent starke Schäden auf. 0,09 Prozent der Bäume seien abgestorben. Löbel: "Wir besitzen insgesamt einen sehr vitalen Baumbestand.“ Knapp 20.000 Jungbäume gehören dazu. Sie kamen vor weniger als 15 Jahren in die Erde. 

 
 

Fotos: Holm Helis, Norbert Neumann, dpa/Oliver Killig

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