So viel kassiert Sachsen von Gesetzesbrechern

Dresden - Die von sächsischen Gerichten und Staatsanwaltschaften verhängten Geldstrafen und -auflagen haben sich 2017 wieder auf eine Millionensumme belaufen.

Sachsens Richter und Staatsanwälte verhängten Geldstrafen in Höhe von 43,2 Millionen Euro.
Sachsens Richter und Staatsanwälte verhängten Geldstrafen in Höhe von 43,2 Millionen Euro.  © dpa/Arno Burgi

Allein Geldauflagen bei Verfahrenseinstellung ergaben rund 5,1 Millionen Euro, wovon gut 40 Prozent in die Staatskasse flossen.

An Geldstrafen wurden 43,2 Millionen Euro verhängt. Der Betrag enthält aber auch Gerichtskosten - etwa für Gutachter. Tatsächlich wurden nur 23,7 Millionen Euro gezahlt.

Denn: Es gibt auch die Möglichkeit der Ersatzfreiheitsstrafe. 2017 machten davon rund 3700 Straftäter Gebrauch.

Gut ein Fünftel der für soziale Zwecke bestimmten Geldauflagen wurden bundes- und landesweit tätigen gemeinnützigen Einrichtungen zugesprochen. Auf fast 2,1 Millionen Euro und damit 500.000 Euro weniger als 2016 summiert sich der Betrag, den regionale Initiativen erhalten sollten.

Zwei Millionen Euro flossen an oft dringend auf Geldspenden angewiesene kleinere Vereine in den sechs Gerichtsbezirken.

Titelfoto: dpa/Arno Burgi


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