Für das Klima: Grüne wollen Solaranlagen-Pflicht

Noch sind Solaranlagen an und auf städtischen Gebäuden eine Seltenheit.
Noch sind Solaranlagen an und auf städtischen Gebäuden eine Seltenheit.  © Ove Landgraf

Dresden - Dresden knipst die Sonne an: Linke, Grüne und SPD wollen per Ratsbeschluss die Stadt zukünftig dazu verdonnern, bei allen kommunalen Neubauten die technischen Voraussetzungen für Solaranlagen auf dem Dach zu schaffen.

Hintergrund: Dresden verfehlt die selbst gesetzten Klimaschutzziele weiterhin deutlich.

Der CO2-Ausstoß pro Einwohner stagniert nicht mehr nur bei zehn Tonnen pro Jahr, sondern steigt wieder.

Abhilfe soll der stärkere Einsatz von Solarwärme und -strom bringen. Laut einer Studie lassen sich so pro Jahr bis zu 300 000 Tonnen CO2 einsparen.

In den letzten Jahren hat die Verwaltung Solaranlagen dennoch immer wieder mit dem Argument verworfen, dass die baulichen und statischen Voraussetzungen auf vielen zum Beispiel Schuldächern fehlen.

Mit dem neuen Antrag, der sehr sicher eine Mehrheit im Rat finden wird, müsste die Stadt jeden eigenen Neubau so planen, dass Solaranlagen problemlos montiert werden können. Dasselbe gilt für städtische Unternehmen, also etwa die DREWAG oder den Dresdner Zoo.

Zudem müssten pro Jahr mindestens zehn für Solarenergie nutzbare Flächen zur Pacht ausgeschrieben werden.

Noch sind Solaranlagen an und auf städtischen Gebäuden eine Seltenheit.
Noch sind Solaranlagen an und auf städtischen Gebäuden eine Seltenheit.  © Ove Landgraf

WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0