Mega-Hitze setzte Dresdens Straßen zu

Dresden - Wetter kurios: Der relativ zahme vergangene Winter sorgte auf Dresdens Straßen für keinen einzigen typischen Winterschaden. Im Gegenzug setzte der Rekordsommer den Wegen ordentlich zu: Blasenwürfe, aufgeweichter Asphalt, verschobene Fahrbeläge ...

Wie hier auf der Südhöhe bildeten sich durch die Sommerhitze auf vielen Straßen Dellen und Rillen im aufgeweichten Asphalt.
Wie hier auf der Südhöhe bildeten sich durch die Sommerhitze auf vielen Straßen Dellen und Rillen im aufgeweichten Asphalt.  © Eric Münch

"Hitzebedingte Straßenschäden gab es auf der Nürnberger Straße, Teplitzer Straße, Karcherallee, Südhöhe und der Pirnaer Straße in Eschdorf", so OB Dirk Hilbert (46, FDP) auf eine Anfrage von Stadtrat Veit Böhm (53, CDU).

Der Straßenzustand in Eschdorf war dabei so prekär, dass für 150.000 Euro eine Not-Reparatur erfolgen musste. Hitzeschäden entstehen übrigens nicht ausschließlich durch hohe Temperaturen.

Vielmehr verstärkt die extreme Sonneneinstrahlung vorhandene Straßenschäden.

Im vergangenen Winter gab es hingegen nur zwei Frost-Tau-Wechsel und damit keine nennenswerten Schäden.

Im Winter zuvor mussten noch für mehr als 800.000 Euro Straßen geflickt werden.

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