Cocktail erinnert an erste Tote im All

„Laika“-Chef Kristian Münder (48) zeigt das Kneipenfoto Laikas mit 
Trauerflor: Am Freitag gibt‘s einen speziellen Laika-Cocktail.
„Laika“-Chef Kristian Münder (48) zeigt das Kneipenfoto Laikas mit Trauerflor: Am Freitag gibt‘s einen speziellen Laika-Cocktail.  © Thomas Türpe

Dresden - Sie war - wenn auch nur für wenige Stunden - das erste Lebewesen im Weltall: Am 3. November 1957 schossen die Sowjets die Hündin Laika (dt. „Kläffer“) vom Raumfahrtbahnhof Baikonur (heute Kasachstan) in den Orbit.

Was erst 2002 bekannt wurde: Die Mischlingshündin (halb Husky, halb Terrier) starb schon wenige Stunden nach dem Start einen Hitze- und Stresstod im All. Zu Ehren Laikas wurden später Rock-Bands, Schokoladen, Zigaretten und sogar eine Bodenprobe vom Mars nach ihr benannt.

Am kommenden Freitag jährt sich Leikas tödlicher All-Ausflug zum 60. Mal. Dann gedenkt in der Dresdner Neustadt auch die Hipster-Kneipe „Laika“ ihrer Namensgeberin. „Am 3. November gibt‘s bei uns einen speziellen, preisgünstigen Laika-Cocktail auf Basis russischen Wodkas“, verrät Inhaber Kristian Münder (48).

Seine Kneipe ist die Nachfolgerin des ehemaligen Lokals „Sputnik“. „Weil Laika im Raumflugkörper ‚Sputnik 2‘ mitflog, fanden wir, es ist ein passender Name für unser neues Lokal im Retro-Style der 1960er-Jahre“, begründet Münder.

Seitdem prangt Laika auf seinen Getränkekarten. Die Stammbelegschaft trägt Laika-T-Shirts. Und auch Hunde sind als Gäste willkommen.

Hündin Laika war das erste Lebewesen im All.
Hündin Laika war das erste Lebewesen im All.  © DPA

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