Parken, adé! Hier wird die St.Petersburger frei für Radfahrer gemacht

Dresden - Die Radfahrer freuen sich über einen neuen, breiten Radweg, die Autofahrer werden mächtig schimpfen! Ab Freitag kann auf dem Seitenstreifen der St.Petersburger Straße nicht mehr geparkt werden - in beiden Richtungen!

Die Arbeiter montieren die Schilder ab, die das Parken ausgewiesen haben.
Die Arbeiter montieren die Schilder ab, die das Parken ausgewiesen haben.  © Ove Landgraf

Arbeiter der Stadt haben in den Morgenstunden damit begonnen, die Parkschilder- und Automaten abzumontieren.

Nach einem tödlichen Unfall einer Radfahrerin im August 2018, sah die Stadt Dresden keinen anderen Ausweg, um Unfälle mit Radfahrern auf der viel befahrenen Straße zu vermeiden.

"Die Maßnahme ist notwendig, um das Radfahren auf der St. Petersburger Straße sicherer zu machen", sagte Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain in einer Erklärung.

Zwar gab es auf der St.Petersburger bereits in beide Richtungen einen Radweg, doch der führte vorbei an den geparkten Autos, was schon einige Male dazu führte, dass ein Radler durch eine plötzlich geöffnete Autotür stürzte.

Da mit der Wegrationalisierung der Plätze auch Anwohnerparken wegfällt, wurden am Ferdinandplatz Ersatzmöglichkeiten geschaffen. 210 normale und fünf Behindertenstellpätze sind dort entstanden.

Parken, adé! Für einen breiteren Radweg, müssen die Autofahrer nun auf andere Parkplätze in der Stadt ausweichen.
Parken, adé! Für einen breiteren Radweg, müssen die Autofahrer nun auf andere Parkplätze in der Stadt ausweichen.  © Ove Landgraf

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