Nach Havarie! Heute gibt es Hoffnung für die Staatsoperette

Im Oktober setzte eine falsch geschaltete Sprinkleranlage die neue Bühne der Operette unter Wasser.
Im Oktober setzte eine falsch geschaltete Sprinkleranlage die neue Bühne der Operette unter Wasser.  © Steffen Füssel

Dresden - Unsere Staatsoperette ist am Montag gleich zweifach Gegenstand besonderen öffentlichen Interesses: Der Finanzausschuss wird sich mit außerplanmäßigen Zuschüssen befassen, Stichwort Wasserschaden.

Am Abend veranstaltet zudem der Freundeskreis Dresden Hamburg sein Jahrestreffen im Theater.

Laut Vorlage (V2092/17) soll der Ausschuss 240.000 Euro bereitstellen, damit das Haus schnell wieder spielbereit ist. Das Geld geht an die städtische Tochter KID.

Die KID ist nämlich auch Hausherr. Sollte für den Wasserschaden vom 17. Oktober (TAG24 berichtete) später Versicherungsgeld fließen, mindert sich der Betrag entsprechend. Bis dahin kommt das außerplanmäßige Geld aus der Gewerbesteuer 2017.

Das Theater hat Mittel nötig: Allein in diesem Jahr wird ein Minus von 360.000 Euro stehen. Spielt das Haus bis Januar noch nicht, sind es 650.000! Als Ersatz hätte auch ein Zelt dienen können. Das aber kostet bis zu 525.000 Euro. Fix besorgte neue Technik dagegen "nur" 270 000 Euro.

Das wird Montagabend auch der Freundeskreis erfahren. Die Dresdner und Hamburger sind dem Haus besonders verbunden: Erst ihr Einsatz seit den 1990ern machte es möglich, dass es heute eine neue Operette gibt.

Die Operette spielt wieder, aber nur in szenischen Aufführungen auf der Vorderbühne. Das benachbarte tjg war vom Schaden nicht betroffen.
Die Operette spielt wieder, aber nur in szenischen Aufführungen auf der Vorderbühne. Das benachbarte tjg war vom Schaden nicht betroffen.  © Steffen Füssel

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