Staatssekretär ist Sachsens oberster Herbergsvater

Dresden - Der profilierte Jurist und ehemalige Richter Prof. Günther Schneider (62) ist seit Dezember Staatssekretär im sächsischen Innenministerium.

Prof. Dr. Günther Schneider will als DJH-Präsident Akzente setzen, wenn 2019 an die Vereinsgründung des Deutschen Jugendherbergswerks vor 100 Jahren erinnert wird.
Prof. Dr. Günther Schneider will als DJH-Präsident Akzente setzen, wenn 2019 an die Vereinsgründung des Deutschen Jugendherbergswerks vor 100 Jahren erinnert wird.  © DJH

Was bislang kaum einer seiner neuen Mitarbeiter im Ministerium weiß: Schneider steht im Ehrenamt als Präsident dem Deutschen Jugendherbergsverband (DJH) vor.

Schneider ist seit dem 2006 DJH-Mitglied. Elf Jahre lenkte er unentgeltlich den Landesverband, bevor er Ende 2017 zum Bundes-"Präsi" gewählt wurde. Der Marienberger fühlt sich diesem Ehrenamt tief verbunden. "Das DJH verkörpert Freude und Teamgeist, Spaß am Leben, Optimismus, Zusammengehörigkeitsgefühl und insgesamt ein lebenswertes Leben inmitten der Gesellschaft", sagt er.

Viele gute Erinnerungen verbindet Schneider mit Jugendherbergen. 1971 schlief er als Schüler erstmals in einem JH-Bett. In den letzten Jahren besuchte er mit seiner Familie auf zahlreichen Reisen Jugendherbergen auf Sylt, in Freiburg, Oberstdorf, München, Nordenham oder in Berlin-Ostkreuz.

"Beeindruckend waren auch Aufenthalte in ausländischen Jugendherbergen, etwa in Japan. Die sächsischen Jugendherbergen kenne ich natürlich praktisch alle durchweg", berichtet der Spitzenbeamte Guenther Schneider

Gute Stimmung, Doppelstockbett und Hagebuttentee - das verbinden viele mit Aufenthalten in Jugendherbergen.
Gute Stimmung, Doppelstockbett und Hagebuttentee - das verbinden viele mit Aufenthalten in Jugendherbergen.  © Imago

Titelfoto: DJH, Imago


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0