Stadträte ergreifen Initiative: Geburtshilfe für Hebammen

Dresden - Die finanziell unsichere Lage von Hebammen soll in Dresden gestärkt werden. Nachdem seit März Geburtshilfeprämien gezahlt werden, folgen nun weitere Stadtratsinitiativen.

CDU-Chef Jan Donhauser (50) will Geburtshelfer in Dresden stärken.
CDU-Chef Jan Donhauser (50) will Geburtshelfer in Dresden stärken.  © Steffen Füssel

Ein CDU-Antrag will die Arbeit freiberuflicher Hebammen mit alternativen Konzepten unterstützen. So soll unter anderem die Zahl der Beleghebammen im Städtischen Klinikum erhöht und ein hebammengeführter Kreißsaal eingerichtet werden.

Die Geburtshelfer, so der Plan von CDU-Chef Jan Donhauser (50), arbeiten dort eigenverantwortlich. Frauen würden besser betreut.

Zudem wollen CDU und Bürgerfraktion die Arbeit von Familienhebammen langfristig im Haushalt der Stadt verankert wissen.

Die aktuell fünf Familienhebammen in Dresden haben in den vergangenen Jahren insgesamt 300 Familien mit besonderen Problemlagen geholfen.

Die Finanzierung ist bisher aber immer zumindest unsicher gewesen.

Obwohl jede Schwangere den Rat einer Hebamme braucht, werden die noch immer nicht ausreichend bezahlt.
Obwohl jede Schwangere den Rat einer Hebamme braucht, werden die noch immer nicht ausreichend bezahlt.  © 123RF

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