Dresdner Stadträte müssen für 10.000 Euro nachsitzen

Dresden - Weil der Stadtrat immer mehr Beschlüsse vor sich herschiebt, wird es im Februar gleich zwei Sondersitzungen geben. Die Kosten: weit über 10.000 Euro.

Gleich zweimal muss der Stadtrat im Februar nachsitzen.
Gleich zweimal muss der Stadtrat im Februar nachsitzen.  © Thomas Türpe

Eine Sondersitzung beantragten Linke, Grüne und SPD.

Konkret soll ein knapp acht Millionen Euro schwerer Antrag zur Hebammen-Förderung, Nachtcafés für Wohnungslose, Kinder- und Jugendtreffs und Projekte gegen Gewalt in der Partnerschaft beschlossen werden.

Linken-Chef André Schollbach (40) erklärt: "Die monatelange Hängepartie für die betroffenen Träger und Vereine muss endlich ein Ende haben."

Zudem wird die regulär geplante Sitzung des Rates am 14. Februar um den darauffolgenden Freitag erweitert.

Dann sollen weitere offene Anträge abgehandelt werden.

Bei der letzten Sitzung wurde vor allem um den Luftreinhalteplan und den Radweg an der Albertstraße gestritten, jedoch kaum mehr als das geschafft.

Titelfoto: Thomas Türpe

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