Nach anstrengendem Wahlkampf: Das alles war Thema beim Stadtrat

Dresden - Den kräftezehrenden Wahlkampf noch in den Knochen, mussten Dresdens Stadträte wieder zum politischen Tagesgeschäft übergehen. Bei einer Sondersitzung in der Messe war unter anderem die Zukunft der Skater Thema.

Geeignete Anlagen, an denen Dresdens Skateboardfahrer ihre Tricks üben können, gibt es bislang kaum.
Geeignete Anlagen, an denen Dresdens Skateboardfahrer ihre Tricks üben können, gibt es bislang kaum.  © Imago Images/Mint Images

"Seit vielen Jahren sind die Dresdner Skater und ihr Verein 248 Wheels bemüht, eine dauerhafte und dem Bedarf entsprechende Anlage zu finden", so Torsten Schulze (49, Grüne).

Jetzt gibt's endlich Hoffnung für die geschätzt 400 "Rollbrettfahrer" der Stadt. Ein Grünen-Antrag zur Einrichtung und Förderung von Skateparks wurde vom Rat beschlossen.

Damit wird OB Dirk Hilbert (47, FDP) unter anderem damit beauftragt, in Abstimmung mit der Szene einen alternativen Standort für den Skatepark in der Johannstadt zu suchen. Der wurde nämlich im November abgerissen.

Auch für Straßenmusiker gab's gute Nachrichten. Nach langer Debatte entschied der Stadtrat: Es darf in Dresden weiterhin mit Verstärkern musiziert werden.

Des Weiteren wurde beschlossen: Das seit Jahren leer stehende Schulgebäude an der Ginsterstraße (Gorbitz) soll als Auslagerungsstandort reaktiviert werden.

Nach dem Abriss des Skateparks errichteten Rollbrettfahrer auf dem Gelände ein "Skater-Grab".
Nach dem Abriss des Skateparks errichteten Rollbrettfahrer auf dem Gelände ein "Skater-Grab".  © Petra Hornig
Der Stadtrat stimmte gegen ein Verstärker-Verbot.
Der Stadtrat stimmte gegen ein Verstärker-Verbot.  © Steffen Füssel

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