Wer steht in Dresden am schlimmsten im Regen?

Dresden - Wann stand bei wem das letzte Mal nach einem Unwetter der Keller unter Wasser? Die Antwort auf diese Frage interessiert das Dresdner Umweltamt brennend.

Ein Passant kämpft auf dem Theaterplatz gegen Sturm und Regen an.
Ein Passant kämpft auf dem Theaterplatz gegen Sturm und Regen an.  © dpa/Arno Burgi

Die Stadtverwaltung hat eine Umfrage zu Schäden durch Starkregen gestartet. Sie will ermitteln, wo in Dresden extrem starker Regen Unheil an und in Gebäuden anrichtet.

"Bisher gibt es nur wenige Informationen darüber. Mit der Umfrage sollen die Schadensschwerpunkte aufgedeckt und anschließend Lösungen zur Vermeidung entwickelt werden", erklärt Dr. Katja Maerker (42) vom Umweltamt.

Die Teilnahme an der Umfrage ist simpel: einfach Schadensort und -zeitpunkt angeben und beobachtete Schäden benennen.

Katja Maerker: "Die Ergebnisse werden voraussichtlich ab 2021 sowohl online im Themenstadtplan als auch im Rahmen von Veranstaltungen anonymisiert veröffentlicht."

Die Befragung findet im Rahmen des "WAWUR"-Projektes statt (steht für "Wild abfließendes Wasser in urbanen Räumen"). Es gibt zunächst drei Testgebiete: Striesen, Klotzsche und Löbtau. Dort ermitteln Fachleute die Starkregenrisiken für den Gebäudebestand.

In Zukunft soll diese Vorgehensweise schrittweise auf das gesamte Stadtgebiet ausgeweitet werden.

Wo gibt es überflutete Straßen? 2022 sollen die WAWUR-Ergebnisse im 3D-Stadtmodell stehen.
Wo gibt es überflutete Straßen? 2022 sollen die WAWUR-Ergebnisse im 3D-Stadtmodell stehen.  © Roland Halkasch

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