Dieser Mann hat in Dresden eine Weihnachtssiedlung geschaffen

Jens Lüdekes (52) Grundstück erstrahlt im Lichterglanz.
Jens Lüdekes (52) Grundstück erstrahlt im Lichterglanz.  © Norbert Neumann

Dresden - Allein, der Straßenname klingt noch nicht nach festlicher Heimeligkeit. Aber die Anwohner am Urnenfeld in Stetzsch sehen das anders und verwandeln ihre Siedlung im Westen der Stadt alljährlich in ein strahlendes Lichterdorf.

Von der Weihnachtsdeko in Amerika und Norwegen fasziniert, begann Jens Lüdeke (52) vor sechs Jahren mit nur einer Lichterkette. Dann kam jedes Jahr mehr dazu. Mittlerweile sorgen 2500 Lichter für großes Staunen.

"Wir haben angefangen und die Nachbarn sind mitgezogen", erzählt der Bastelshop-Betreiber, der viele Dekoartikel sogar selbst herstellt.

Inzwischen sind Bewohner aus sechs Häusern dabei und haben gemeinsam ein kleines Winterwunderland errichtet.

Stolz präsentiert Jens Lüdeke (52) seine selbstgebastelten Kugeln und Pyramiden.
Stolz präsentiert Jens Lüdeke (52) seine selbstgebastelten Kugeln und Pyramiden.  © Norbert Neumann

"Wenn mehrere sich zusammenschließen, wirkt das gleich ganz anders", freut sich Anwohner Wilfried Faulhaber (65).

Im letzten Jahr haben sich alle zum Lagerfeuer getroffen. "Es ist toll, dass man dadurch mal zusammenkommt."

Und nicht nur das: Kinder bleiben mit großen Augen stehen, Autofahrer halten an, machen Fotos. "Die Leute fragen, wann der Glühwein ausgeschenkt wird", lacht Lüdeke.

"Ehemalige Nachbarn kamen extra mit ihrem Onkel vorbei, der nicht mehr gut zu Fuß ist, damit er das hier sehen konnte."

Übrigens: Die zusätzlichen Stromkosten bleiben dank LED-Lampen im Rahmen, werden geteilt.

Weihnachtsstimmung im Dresdner Stadtteil Stetzsch.
Weihnachtsstimmung im Dresdner Stadtteil Stetzsch.  © Norbert Neumann

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