Super optimiert! Dresdens Verkehr wird immer schneller

Die Straßenbahn 7 fährt Richtung Gorbitz. Sind die Ampeln optimal geschaltet, geht alles schneller.
Die Straßenbahn 7 fährt Richtung Gorbitz. Sind die Ampeln optimal geschaltet, geht alles schneller.  © Steffen Fuessel

Dresden - Seit Jahren basteln Verkehrsbetriebe und Stadtverwaltung an Lösungen, wie Bus und Bahn schneller durch Dresden rollen können. Jetzt liegen erste Zahlen auf dem Tisch, wie sich dieser Aufwand tatsächlich auswirkt.

Vorzeigeprojekt ist nach wie vor die Beschleunigung der Nord-Süd-Verbindung zwischen Nürnberger Platz, Hauptbahnhof und Albertplatz. 24 Kreuzungen werden umgebaut, die Technik der Strabas wird aufgerüstet. So sollen Bahnen eher auf einer „Grünen Welle“ durch Dresden fahren. Allein dafür flossen 2,3 Millionen Euro an Fördergeldern.

Zudem wurden die Ampelschaltungen am Schlesischen Platz, Neustädter Markt, Lennéplatz sowie an der Kreuzung Könneritzstraße/Ecke Ostra-Allee so umgeplant, dass die DVB vor allem nachts besser vorankommen. Das Ziel der Verkehrsbetriebe: Wer schneller fährt, kann bei gleichem Angebot mehr Passagiere befördern.

Zumindest teilweise geht das bereits auf: Die jährlich etwa 15 Millionen Fahrgäste der Linie 7 wurden im Jahr 2010 wochentags im Schnitt mit 20,9 Stundenkilometern durch Dresden gefahren. 2014 waren es 22,2 km/h - macht immerhin 1,3 "Sachen" mehr.

Dem Individualverkehr schadet das nicht: Autofahrer kommen dank Straßenausbau sogar 2,5 Stundenkilometer schneller durch Dresden. Statt 23,8 km/h sind es nun 26,3 km/h.

Titelfoto: Steffen Fuessel


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