So unmenschlich lief die versuchte Schleusung ab

Diesen Laster beschlagnahmte die Bundespolizei in der Nacht in Dresden.
Diesen Laster beschlagnahmte die Bundespolizei in der Nacht in Dresden.  © Bundespolizei

Dresden - Eine Streife der Landespolizei hat in der Nacht zum 1. August gegen 23:50 Uhr eine versuchte Schleusung verhindert (TAG24 berichtete). Wie die Bundespolizei und die Staatsanwaltschaft Dresden mitteilen, befanden sich noch mehr Personen als gedacht in dem Laster.

Den Ermittlungen zufolge sollen in dem Lkw bis zu 14 Personen im vorderen Bereich des Aufliegers auf einer Fläche von vier Quadratmetern transportiert sein.

Dabei soll die Reise der Insassen von Rumänien bis nach Dresden ohne Halt durchgeführt wurden sein. Es soll weder eine Versorgung der Menschen mit Nahrung noch Fahrpausen gegeben haben.

Als die Beamten in Dresden-Merbitz zugriffen, versuchten mehrere Personen in ein angrenzendes Feld zu flüchten. Unter den neun Ausländern sollen acht Iraker und ein Syrer gewesen sein. Beim Fahrer soll es sich um einen 49-jährigen Türken handeln, gegen den Haftbefehl erlassen wurde. Der Beschuldigte wurde in die JVA Dresden eingeliefert.

Da von den 14 geschleusten Personen, bisher nur neun entdeckt wurden, dauern die Ermittlungen an. Bei den aufgegriffenen Ausländern soll es sich um fünf männliche und vier weibliche Personen zwischen 14 und 43 Jahren handeln, die in eine Dresdner Erstaufnahmeeinrichtung gebracht wurden.

Die Untersuchungen der Staatsanwaltschaft Dresden und der Bundespolizei Dresden wegen des Einschleuens von Ausländern sowie einer unmenschlichen und das Leben gefährdenden Behandlung laufen.

Titelfoto: Bundespolizei


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0