OB Hilbert stellt klar: "Striezelmarkt findet 2018 statt"

Dresden - Der Striezelmarkt kann wie geplant stattfinden. Zuletzt gab es Befürchtungen, dass der älteste Weihnachtsmarkt Deutschlands wegen durch den Stadtrat nicht genehmigter Sicherheitssperren ausfallen muss.

Für OB Dirk Hilbert (47) kommt ein Ausfall des Striezelmarkts nicht in Frage.
Für OB Dirk Hilbert (47) kommt ein Ausfall des Striezelmarkts nicht in Frage.  © DPA (Bildmontage)

Am Montag stellte OB Dirk Hilbert (47, FDP) klar: "Der Striezelmarkt wird ohne Wenn und Aber auch 2018 stattfinden.“

Die Stadt kauft jetzt einfach für 124.000 die zwei im Sicherheitskonzept geforderten mobilen Schutz-Schranken, verzichtet aber auf die 31 tonnenschweren Pflanzkübel.

Stattdessen werden wieder Beton-Sperren aufgestellt. So sollen Angriffe durch Lkw verhindert werden. Die Kosten von 124.000 Euro muss sich Hilbert nicht vom Rat genehmigen lassen.

Mit der linken Ratsmehrheit, die den Kauf der Sicherheitstechnik ablehnte, ging der OB hart ins Gericht: "Der Verwaltung Vorwürfe zu machen, dass man sich um die größtmögliche Sicherheit der Besucher des Marktes bemüht, halte ich für grob fahrlässig."


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