Wintersport gerettet: Sachsens Ski-Gebiete von Sturmschäden befreit

Umgestürzte Bäume sind beliebte Brutstätten von Schädlingen.
Umgestürzte Bäume sind beliebte Brutstätten von Schädlingen.  © Thomas Türpe

Dresden - Na immerhin der Wintersport ist gerettet: Nach Sturm "Herwart" sind Sachsens Ski-Gebiete wieder weitgehend freigeräumt. Am Mittwoch stellte Umweltminister Thomas Schmidt (56, CDU) den jährlichen Bericht über Sachsens Wälder in Dresden vor.

"Herwart" hatte im Oktober allein in Sachsen 690.000 Kubikmeter Bruchholz hinterlassen und war damit nach Orkan "Kyrill" der schlimmste Sturm der vergangenen Jahre. "Unsere größte Herausforderung besteht jetzt darin, einzeln umgestürzte Bäume zu entfernen, um keine Nistmöglichkeiten für Schädlinge wie Borkenkäfer enstehen zu lassen", erklärte Dirk-Roger Eisenhauer (56), Leiter des Kompetenzzentrums für Forstwirtschaft.

Bis März sollen die Folgen des Sturms endgültig beseitigt sein. Was Ski-Fans aber viel mehr interessiert: "Auch die letzten Abschnitte der beliebten und für den Tourismus im Erzgebirge und im Vogtland wichtigen Kammloipe sind beräumt und stehen wieder für den Wintersport zur Verfügung“, verkündete Minister Schmidt.

Ein zentraler Punkt des Berichts: Sachsens Wald geht es gut. 2017 betrug der mittlere Nadel- und Blattverlust über alle Baumarten und -alter 16,7 Prozent. Das entspricht ungefähr dem Ausmaß des Vorjahres.

Die Skigebiete im Erzgebirge wurden bereits geräumt.
Die Skigebiete im Erzgebirge wurden bereits geräumt.  © Rainer Weisflog

Titelfoto: Rainer Weisflog


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