Wie lange muss Sachsen noch für die Landesbank blechen?

Noch immer zahlt Sachsen für das Landesbank-Desaster. Nun ist ein Ende in Sicht.
Noch immer zahlt Sachsen für das Landesbank-Desaster. Nun ist ein Ende in Sicht.  © dpa/Waltraud Grubitzsch

Stuttgart/Dresden - Muss Sachsen bald nicht mehr für die Fast-Pleite der Landesbank (SLB) blechen?

Knapp zehn Jahre nach dem Notverkauf der SLB an die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) konnten die meisten verlustreichen Giftpapiere endlich an Investoren verkauft werden. Sie hatten ein Volumen von zuletzt 4,2 Milliarden Euro. Das meldet die LBBW.

Bedingung für den Notverkauf war, dass der sächsische Steuerzahler für Ausfälle bei diesen riskanten Giftpapieren maximal 2,75 Milliarden Euro an die LBBW blecht. Bislang wurden 1,55 Milliarden Euro fällig.

Nun wächst die Hoffnung, dass diese Summe nur noch geringfügig steigt. Denn auch die restlichen Papiere sollen bald verkauft werden. In der extra angelegten Spardose für die SLB schlummern derzeit 1,2 Milliarden Euro.

Sollte die Summe nicht komplett fällig werden, könnte das Geld anderweitig ausgegeben werden.

Titelfoto: dpa/Waltraud Grubitzsch


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0