Panikmache oder Vorsorge? Heute Entscheidung zu Terror-Sperren

Dresden - Braucht Dresden die teuren, aber recht sicheren Stahl-Sperren zum Schutz des Striezelmarktes? Nachdem Polizeipräsident Horst Kretzschmar (58) einen alarmierenden Brief an OB Dirk Hilbert (47, FDP) schrieb (TAG24 berichtete), müssen die Stadträte am Freitag auf der Krisensitzung endgültig entscheiden.

Wird es erneut Terror-Sperren in Dresden geben?
Wird es erneut Terror-Sperren in Dresden geben?  © Imago

660 000 Euro müsste die Stadt für die 31 Stahl-Steine (je zwei Tonnen schwer) ausgeben.

Versagen die Stadträte heute im Finanzausschuss erneut ihre Zustimmung, kann das Unternehmen die Terror-Sperren nicht mehr rechtzeitig liefern.

Die Grünen kündigten gestern bereits ihre Ablehnung an: "Wir dürfen uns von den Angstmachern nicht dazu treiben lassen, die Stadt in eine Festung zu verwandeln.

Wer wirklich Böses ausrichten will, der lässt sich im Zweifel auch nicht von Betonbarrieren aufhalten", so Kreisverbandschefin Susanne Krause (35).

Solange es keine konkrete Gefährdung gebe, solle der Striezelmarkt komplett ohne Barrieren bleiben.

AfD-Stadtrat Stefan Vogel (61): "Wenn Sicherheitskreise die Stahl-Sperren empfehlen, ist es ratsam, den Fachmännern zu folgen. Dazu sehe ich keine Alternative."

AfD-Stadtrat Steffen Vogel.
AfD-Stadtrat Steffen Vogel.  © Steffen Füssel

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