Flutschutz! Dresden macht die Schotten dicht

Von Dirk Hein

Einmal im Jahr wird das 16 Tonnen schwere Flutschutztor aus seinem Versteck geholt.
Einmal im Jahr wird das 16 Tonnen schwere Flutschutztor aus seinem Versteck geholt.

Dresden - Dresden macht die Schotten dicht: Einmal im Jahr testet die Stadt die Flutschutztore am ICC und am Heinz-Steyer-Stadion. So soll im Ernstfall alles wie geschmiert ablaufen.

Eigentlich sind die 21 Meter langen und 16 Tonnen schweren Tore gut versteckt in Betonkammern untergebracht.

Bei Hochwasser würden die Tore jedoch auf in der Straße liegenden Schienen über Ostra-Ufer und Weißeritzstraße gezogen. Die Tore werden elektrisch bewegt, können aber auch mechanisch geschlossen werden.

Bei Hochwasser der Elbe wird das Flutschutztor Weißeritzstraße bei einem Pegel von 6,10 Meter und das Tor am Ostra-Ufer ab 7,00 Meter geschlossen.

Der jährliche Probeaufbau dient als Test, um alle Abläufe fachgerecht und schnell ausführen zu können. Gleichzeitig nutzen Wartungsfirmen den Tag.

Gebaut wurden die Kolosse zwischen 2006 und 2011. Erste Bewährungsprobe war im Sommer 2013, als die Elbe-Flut fast den Stand von 2002 erreichte.

Die Tore hielten - bis auf eine Lücke am Boden, die repariert wurde.

Einmal aufgebaut, schützt das Tor Dresden vor einem Hochwasser mit Pegel 9,24 Meter, wie es nur alle 100 Jahre vorkommen soll.
Einmal aufgebaut, schützt das Tor Dresden vor einem Hochwasser mit Pegel 9,24 Meter, wie es nur alle 100 Jahre vorkommen soll.
Auch am Ostra-Park wurde die Funktionstüchtigkeit der Mauer getestet.
Auch am Ostra-Park wurde die Funktionstüchtigkeit der Mauer getestet.

Fotos: Holm Helis (3)


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