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Todesstrafe-Diskussion in Türkei: Vor 60 Jahren wurde auch in Sachsen noch enthauptet

Dresden - Während in der Türkei jetzt die Wiedereinführung der Todesstrafe diskutiert wird, ist sie in Dresden seit 1956 nicht mehr vollzogen worden.
Mittwoch gedachten Vertreter der Stadt und des Militärs auf dem Nordfriedhof den Opfern im Dritten Reich.
Mittwoch gedachten Vertreter der Stadt und des Militärs auf dem Nordfriedhof den Opfern im Dritten Reich.

Dresden - Die Enthauptung, die mildeste der Todesstrafen, wurde in Dresden schon im 15. Jahrhundert mit dem Schwerte vollzogen. So schrieb es der Dresdner Archivar Otto Richter 1891 im Buch "Verwaltungsgeschichte der Stadt Dresden".

Während in der Türkei jetzt die Wiedereinführung der Todesstrafe diskutiert wird, ist sie in Dresden seit 1956 nicht mehr vollzogen worden. Das DDR-Gesetz wurde aber erst 1987 abgeschafft.

In Dresden fiel das Fallbeil im Richthof des Landgerichts, der heutigen Gedenkstätte Münchner Platz. Dort mussten auch viele Widerstandskämpfer des Nationalsozialismus ihr Leben lassen.

Bekanntes Beispiel: Kurt Schlosser wurde wegen "Hochverrats und Feindbegünstigung" am 16. August 1944 enthauptet.

Der Stolperstein für Kurt Schlosser liegt an der Leipziger Straße 72. Er wurde am 16. August 1944 in Dresden hingerichtet.
Der Stolperstein für Kurt Schlosser liegt an der Leipziger Straße 72. Er wurde am 16. August 1944 in Dresden hingerichtet.

Der Sächsische Bergsteigerchor "Kurt Schlosser" trägt bis heute seinen Namen, ein "Stolperstein" an der Leipziger Straße 72 erinnert seit 2015 an ihn.

Am Mittwoch, dem Jahrestag des Attentats auf Adolf Hitler vom 20. Juli 1944, erinnerten Bürgermeister Detlef Sittel (49, CDU) und Militärvertreter bei einer Kranzniederlegung auf dem Nordfriedhof an die Opfer im Dritten Reich.

Auch zu DDR-Zeiten fiel das Beil, köpfte Spione, Mörder und Gewaltverbrecher:

"Unter dem von der DDR-Justiz eingesetzten Fallbeil starben ab Mai 1952 bis Dezember 1956 nachweislich 62 Menschen. Etwa die Hälfte davon waren eindeutig Opfer einer politischen Strafjustiz", informiert heute die Gedenkstätte.

Vor allem Schulklassen nutzen jetzt das Angebot der Erinnerungsstätte, erhalten Einblick in die grausame und teils willkürliche Strafjustiz der NS-Zeit, der sowjetischen Besatzungsmacht und der frühen DDR.

Die Dauerausstellung "Verurteilt. Inhaftiert. Hingerichtet. Politische Justiz in Dresden 1933-1945 || 1945-1957" ist täglich kostenfrei geöffnet.

Die Gedenkstätte befindet sich im Georg-Schumann-Bau der TU Dresden, Münchner Platz 3.

Das ehemalige Justizgebäude am Münchner Platz wurde bis 1956 für Hinrichtungen genutzt
Das ehemalige Justizgebäude am Münchner Platz wurde bis 1956 für Hinrichtungen genutzt

So wurde früher hingerichtet

Diese Radierung von Moritz Bodenehr aus dem Jahr 1726 zeigt die Räderung eines Priestermörders auf dem Altmarkt
Diese Radierung von Moritz Bodenehr aus dem Jahr 1726 zeigt die Räderung eines Priestermörders auf dem Altmarkt

Heute fühlt man sich sprichwörtlich gerädert, 1726 hingegen wurde auf dem Altmarkt tatsächlich diese abscheuliche Todesstrafe verhängt.

Der Kupferstecher Moritz Bodenehr hielt in einer Radierung fest, wie ein verurteilter Priestermörder mit dem Rade zerstoßen, also gerädert wurde.

Der Dresdner Archivar Otto Richter schrieb im Buch "Verwaltungsgeschichte der Stadt Dresden" von 1891 weitere fiese Arten der Todesstrafe auf: Auf dem Altmarkt brannten mehrfach Menschen auf dem Scheiterhaufen für Ketzerei und Zauberei. Münzfälscher wurden in Fässern gekocht.

Noch schlimmer das Säcken: Speziell Mörderinnen wurden mit Tieren in einen Sack gestopft und von der Brücke in die Elbe geworfen.

Ähnlich wie dieses Fallbeil sah auch das Hinrichtungsgerät im Richthof der heutigen Gedenkstätte Münchner Platz aus.
Ähnlich wie dieses Fallbeil sah auch das Hinrichtungsgerät im Richthof der heutigen Gedenkstätte Münchner Platz aus.

Fotos: Thomas Türpe (2), Holm Helis (2), privat, ZVG TU Dresden, imago

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