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Kommt jetzt das Böller-Aus? Umwelthilfe will Silvester-Knaller in Dresden verbieten lassen

Luftbelastung, Tierquälerei und Brandgefahr sind die Gründe, warum Silvester-Böller in Dresden verboten werden sollen

Hat es sich bald ausgeböllert? In Dresden sollen Silvester-Knaller verboten werden - fordert die Deutsche Umwelthilfe.

Von Hermann Tydecks, Alexander Buchmann

Dresden - An der Knallerei zu Silvester scheiden sich die Geister.

Dresden ist für seine Feuerwerkskultur bekannt. Die meisten Stadträte wollen, dass das so bleibt.
Dresden ist für seine Feuerwerkskultur bekannt. Die meisten Stadträte wollen, dass das so bleibt.

Was für die einen Tradition und unverzichtbarer Bestandteil des Jahreswechsels ist, ist für andere pure Geldverschwendung und eine unnötige Belastung für Tiere und Umwelt. Jetzt hat die Deutsche Umwelthilfe (DUH) die Initiative für ein Böllerverbot in Dresden ergriffen.

Der Verein, der bekannt dafür ist, Städte per Gericht zu Diesel-Fahrverboten zu zwingen, hat bei knapp 100 Städten einen formalen Antrag auf Erlass eines kommunalen Böllerei-Verbots gestellt - auch in Dresden. Dafür gebe es eine breit Unterstützung in der Bevölkerung von fast 60 Prozent, so die Umwelthilfe.

„Wir wünschen uns weiterhin freudige Feste zum Jahreswechsel – aber ohne verpestete Luft, brennende Häuser, verletzte Menschen und verängstigte Tiere durch archaische Schwarzpulver-Böllerei", sagt Jürgen Resch (59), Bundesgeschäftsführer der DUH.

In der Stadtverwaltung ist besagter Antrag aber noch nicht eingegangen. "Wenn der Antrag der Deutschen Umwelthilfe bei uns eingeht, werden wir uns selbstverständlich damit befassen", teilt Stadtsprecher Kai Schulz (44) mit.

Zahlreiche Parteien gegen weitere Einschränkungen

Nach dem Diesel sagt die Deutsche Umwelthilfe mit Geschäftsführer Jürgen Resch (59) nun Feuerwerken den Kampf an.
Nach dem Diesel sagt die Deutsche Umwelthilfe mit Geschäftsführer Jürgen Resch (59) nun Feuerwerken den Kampf an.

Schulz weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass Dresden bereits vor einem Jahr eine Richtlinie erlassen habe, um die Belastung durch Feuerwerke zu reduzieren.

Seitdem sei eine deutliche Reduzierung zu verzeichnen. "Im Zeitraum 1. August 2017 bis 31. Juli 2018 wurden 77 genehmigte Kleinfeuerwerke durchgeführt, im Zeitraum 1. August 2018 bis 31. Juli 2019 waren es nur noch 28", sagt er.

Auch aus diesem Grund stößt der Vorstoß der DUH bei den Stadtratsfraktionen auf wenig Gegenliebe. CDU, FDP, AfD und Freie Wähler sprechen sich gegen weitere Einschränkungen aus. Wolfgang Deppe (63) von den Grünen schlägt als Kompromiss zentrale Feuerwerke in den Stadtteilen vor.

So könne ins neue Jahr gefeiert werden, ohne ausufernde Belastungen zu produzieren, sagt er. André Schollbach (Linke) ist der Meinung, dass wilder Böllerei einerseits Einhalt geboten werden sollte, die Menschen sich andererseits zu besonderen Anlässen weiter an Feuerwerken erfreuen können sollten.

SPD-Chefin Dana Frohwieser (43) will das Thema als Teil eines Maßnahmenkatalogs zur Bekämpfung des Klimawandels diskutieren.

Sollte Feuerwerk-Böllerei verboten werden? Das sagen die Dresdner

Cornel Maeßus (32), Angestellter Stadtverwaltung: "Das würde mich überhaupt nicht stören. Böllern hat für mich keinen Reiz mehr. Auch mein Freundeskreis legt keinen großen Wert darauf. Im Sinne des Umweltschutzes fände ich es sinnvoll. Allerdings würden mir die Leute leidtun, die gerne Feuerwerk zünden und das nicht mehr dürften."

Cornel Maeßus (32).
Cornel Maeßus (32).

Bernd Thiem (69), Rentner: "Ich fände es gut, wenn nicht jeder im Elbtal ballern würde, sondern es ein zentrales Feuerwerk geben würde. Bislang verschwindet die Stadt in der Silvesternacht binnen Minuten vollständig im Dunst. Der Feinstaub ist schon enorm."

Bernd Thiem (69).
Bernd Thiem (69).

Gertraud Jaunisch (85), Rentnerin: "Die Knallerei sollte nicht mehr stattfinden. Es geht schon Tage vorher los, überall liegt dann Müll herum. Für mich ist sinnlos verballertes Geld, das viel sinnvoller genutzt werden könnte. Auch die Tiere müssen leiden. Was die ganzen Feuerwerke angeht, würde mir eins von der Stadt auch genügen."

Gertraud Jaunisch (85).
Gertraud Jaunisch (85).

Birgit Steiger (63), Lehrerin: "Wenn es wirklich so stark die Feinstaubbelastung senkt, Umwelt und Gesundheit nützt, dann bin ich für ein Verbot. Wobei ich mir auch eine Einschränkung oder einen Kompromiss vorstellen kann, etwa ein kürzeres organisiertes Feuerwerk von der Stadt. Mein Schwiegersohn kommt extra aus Irland her, um es zu sehen. Dort ist Feuerwerk schon verboten."

Birgit Steiger (63).
Birgit Steiger (63).

Kevin Urbanek (20), Sportler: "Ich zünde selbst nicht mehr, aber das Anschauen des städtischen Feuerwerks gefällt mir schon. Ich denke, ein zentrales Feuerwerk würde reichen. Wenn die gesundheitliche Belastung durch den Feinstaub wirklich so stark ist, dann sollte man es auch einschränken. Das müsste aber auch vorher nachgewiesen werden."

Kevin Urbanek (20).
Kevin Urbanek (20).

Marika Koch (30), Psychologin: "Das können sie gerne verbieten. Mir würde nichts fehlen. Es wäre gut für die Umwelt, aber auch den Lautstärkepegel. Es knallt ja bereits Tage davor und auch danach noch. Ein Stück weit fühle ich mich durch die wilde Ballerei Minderjähriger auch unsicher."

Marika Koch (30).
Marika Koch (30).

Fotos: dpa/Michael Kappeler, Eric Münch

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