Diese Sachsen-Städte verteilen die meisten Blue Cards

Frohe Botschaft von Ministerin Brunhild Kurth (61, CDU): Sachsen stellt immer mehr „Blue Cards“ aus.
Frohe Botschaft von Ministerin Brunhild Kurth (61, CDU): Sachsen stellt immer mehr „Blue Cards“ aus.

Leipzig/dresden - Firmen suchen dringend Fachkräfte. Die „Blue Card“ soll Abhilfe schaffen - sie ist für hochqualifizierte Menschen aus Nicht-EU-Ländern gedacht. 2014 haben immerhin 405 von ihnen in Sachsen eine solche Aufenthaltgenehmigung erhalten. Ein Jahr zuvor waren es 394 Menschen, so Kultusministerin Brunhild Kurth (61, CDU) auf Anfrage von Juliane Nagel (36, Linke).

Die meisten Blue Cards wurden in Dresden und Leipzig erteilt. Das geringste Interesse gibt es seit der Einführung 2012 im Kreis Görlitz. Card-Voraussetzungen: Arbeitsvertrag, abgeschlossene Ausbildung und ein Mindestgehalt von derzeit 48 400 Euro - hohe Hürden, wie Kritiker bemängeln.

In Sachsen arbeiten die Blue Card-Inhaber als wissenschaftliche Mitarbeiter an der TU Chemnitz, TU Dresden, Forschungsinstituten, Globalfoundries und auch als Ärzte in Kliniken.

Übrigens: Viele gut ausgebildete Asylbewerber müssen untätig rumsitzen. Arbeitsagentur-Vorstand Raimund Becker (56) schlägt vor, dass Flüchtlinge aus dem Asylverfahren herausgehen und über die „Blue Card“ den Status der zugewanderten Fachkraft bekommen können.

Vor allem in Leipzig und Dresden sind wissenschaftliche Fachkräfte aus dem Ausland willkommen.
Vor allem in Leipzig und Dresden sind wissenschaftliche Fachkräfte aus dem Ausland willkommen.

Fotos: imago stock[&]people/JOKER


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