Dümmste Fahrerflucht des Jahres! Ölspur führt die Polizei zum Täter

Dresden - Gegen 2 Uhr stießen am Sonntag auf der Kreuzung Reisewitzer Straße/Anton-Weck-Straße in Dresden ein Ford Ka und ein Mazda Demio zusammen (TAG24 berichtete). Der Mazdafahrer flüchtete - und konnte trotzdem nicht entkommen: Eine "heiße" Spur führte direkt zum Übeltäter ...

An der Eichendorffstraße wurde der geparkte Flucht-Mazda gefunden.
An der Eichendorffstraße wurde der geparkte Flucht-Mazda gefunden.  © Roland Halkasch

Der Ford hatte gerade auf die Reisewitzer Straße auffahren wollen, als der Mazda ihn rammte. Der Ford wurde an der Fahrerseite getroffen und kippte um.

Der Mazdafahrer gab Gas und brauste davon, ohne sich um seine Unfallopfer zu kümmern. Was er nicht ahnte: Bei dem Zusammenstoß wurde offenbar die Ölwanne seines Autos lädiert und leckte.

Die Folge: Auf der Flucht zog der Unfallfahrer eine gut sichtbare, dunkel-glänzende Ölspur hinter sich her.

Die alarmierten Retter und Ordnungshüter hatten leichtes Spiel. Sie verfolgten die Spur über die Reisewitzer Straße, Wernerstraße, Lübecker Straße bis zur Eichendorffstraße. Dort fanden sie das Auto verlassen vor.

"Inzwischen ist der Fahrer des Mazdas ermittelt worden", so ein Polizeisprecher, der ansonsten keine näheren Angaben machen konnte.

Die Ford-Fahrerin und ihre Beifahrerin waren mit leichten Verletzungen davon gekommen. Die Feuerwehr setzte ein Spezialfahrzeug zur Beseitigung der Ölspur ein.

Den Unfallfahrer aber erwartet ein saftiges Verfahren: Verkehrsunfall mit fahrlässiger Körperverletzung sowie Fahrerflucht - neben Führerscheinentzug drohen dem Crashpiloten damit im Extremfall bis zu drei Jahre Haft.

Mit Spezialgerät wurde die Spur gereinigt.
Mit Spezialgerät wurde die Spur gereinigt.  © Roland Halkasch

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