Radlerin getötet: Politiker will Umbau der Petersburger

Dresden - Der tragische Tod einer Radfahrerin (45) auf der St. Petersburger Straße hat jetzt endlich Konsequenzen.

Mittlerweile erinnert ein "Geisterrad" an die tote Radfahrerin.
Mittlerweile erinnert ein "Geisterrad" an die tote Radfahrerin.  © Steffen Füssel

Neben dem ADFC fordern nun auch die Grünen im Stadtrat eine Trennung der Radspur vom Autoverkehr.

Die Radlerin fuhr auf St. Petersburger Straße, in Höhe Rundkino, auf dem Radweg. Dennoch öffnete ein parkender Citroen-Fahrer plötzlich die Tür. Die Radfahrerin stieß gegen die Tür, wurde auf die Fahrbahn geschleudert, geriet unter einen BMW und starb im Krankenhaus.

Jetzt schaltet sich die Politik ein: "Wir fordern kurz- und mittelfristige Maßnahmen für mehr Radsicherheit durch bauliche Veränderung, zum Beispiel die Trennung der Radspur vom Autoverkehr."

Und weiter: "Wir werden uns dafür starkmachen, dass die Mittel in den nächsten Haushalt eingestellt werden“, sagt Grünen-Fraktionschef Thomas Löser (46).

Fraktionschef Thomas Löser (46, Grüne).
Fraktionschef Thomas Löser (46, Grüne).  © Steffen Füssel

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