Millionen-Neubau in Uni-Klinik füllt sich mit Leben

Dresden - Das neue chir­ur­gi­sche Zen­trum mit 17 OP-Sä­len an der Dresd­ner Uni­kli­nik kos­te­te 111 Mil­lio­nen Euro (TAG24 be­rich­te­te). Seit Montag füllt es sich mit Le­ben.

Die erste Patientin wurde am Montag in das neue OP-Zentrum der Uniklinik (Haus 32) verlegt.
Die erste Patientin wurde am Montag in das neue OP-Zentrum der Uniklinik (Haus 32) verlegt.  © Eric Münch

Nach der Ein­wei­hung des fünf­ge­schos­si­gen Neu­baus (Haus 32) im Au­gust be­rei­te­ten Pfle­ge­kräf­te den Be­trieb vor, füll­ten Schrän­ke auf, mach­ten die Bet­ten fer­tig.

Am Montag konn­te die ers­te Pa­ti­en­tin (75) mit Ober­schen­kel­hals­bruch aus der Un­fall­chir­ur­gie ins neue Zen­trum ver­legt wer­den.

"In den nächs­ten Ta­gen und Wo­chen zie­hen wei­te­re Sta­tio­nen mit ih­ren Pa­ti­en­ten um", sagt Pfle­ge­di­rek­to­rin Jana Luntz (50).

Bis zu 132 Pa­ti­en­ten fin­den Platz im neu­en Zen­trum mit Not­auf­nah­me, Am­bu­lanz, In­ten­siv­sta­ti­on (ITS) und Zen­tralste­ri­li­sa­ti­on.

Mehr als 500 Mit­ar­bei­ter wer­den im OP-Zen­trum ar­bei­ten. Im März soll es die ers­ten Ope­ra­tio­nen ge­ben, im April die Not­auf­nah­me in Be­trieb ge­hen. Mi­nis­ter­prä­si­dent Mi­cha­el Kret­sch­mer (43, CDU) hat­te das OP-Zen­trum als "Mei­len­stein für das Uni­kli­ni­kum und Se­gen für die Pa­ti­en­ten" be­zeich­net.

Ne­ben OP-Sä­len mit neu­er Tech­nik sol­len kur­ze Wege laut Kli­nik "op­ti­ma­le Ab­läu­fe der Kran­ken­ver­sor­gung" si­chern.

Pflegedirektorin Jana Luntz (50, l.) und Stationsleiterin Grit Rau (49) mit der ersten Patientin Maria Böhmer (75, Oberschenkelhalsfraktur) im 111-Millionen-Euro-Neubau.
Pflegedirektorin Jana Luntz (50, l.) und Stationsleiterin Grit Rau (49) mit der ersten Patientin Maria Böhmer (75, Oberschenkelhalsfraktur) im 111-Millionen-Euro-Neubau.  © Eric Münch

Titelfoto: Eric Münch

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