Terror-Alarm und riesiger Polizei-Einsatz! Was ist am Dresdner Uniklinikum los?

Dresden - Terror-Alarm in Dresdens größtem Krankenhaus!

Hier stürmt der vermeintliche Terrorist die Notaufnahme und hält einen Arzt gefangen.
Hier stürmt der vermeintliche Terrorist die Notaufnahme und hält einen Arzt gefangen.  © Thomas Türpe

Bei einer groß angelegten Übung im Universitätsklinikum Carl Gustav Carus wird gegenwärtig ein Horror-Szenario durchgespielt: Ein Terrorist stürmt in die Notaufnahme im Haus 32 und richtet dort ein Blutbad an.

Die Polizei rückt mit 100 Kräften an, davon 30 Interventionskräfte, die den Gewalttäter stoppen und ausschalten. Während die Einsatzkräfte das Gebäude abriegeln, kämpfen die Ärzte in der Notaufnahme um das Leben der Terror-Opfer.

Gleichzeitig versucht der Klinik-Krisenstab die Patienten und das Personal auf den anderen Stationen in Sicherheit zu bringen.

Update, 12.37 Uhr: Bei der Übung befinden sich die Interventionskräfte nun in der Notaufnahme. Sie versuchen, den Amokläufer zu stellen. Über ihn ist mittlerweile bekannt, dass es ein ehemaliger Patient ist, der einen Arzt als Geisel genommen hat. Die Krankenhaus-Einsatzleitung ist informiert und organisiert die Verlagerung der Patienten aus der Notaufnahme.

Für die Übung wurde ein Großaufgebot angefordert.
Für die Übung wurde ein Großaufgebot angefordert.  © Thomas Türpe

Update, 13.07 Uhr: Bei der Schießerei in der Notaufnahme wurde eine Sauerstoffleitung getroffen und schwer beschädigt. Die Intensivstation, die sich über der Notaufnahme befindet, muss eventuell evakuiert werden. Das wird gerade vorbereitet. Ein Problem: Patienten müssen beatmet werden. Deren Transport ist problematisch. Die Feuerwehr könnte da helfen. Der Täter wurde gestellt. Polizei sucht einen eventuellen zweite Täter.

Die Polizei hat den vermeintlichen Täter geschnappt.
Die Polizei hat den vermeintlichen Täter geschnappt.  © Thomas Türpe

Update, 13.49 Uhr: Offenbar wurden zwei Szenarien geübt. Bei der einen wurde der Täter geschnappt, bei der anderen hatte er sich selbst gerichtet. Die Übung ist nun beendet.

Hier wird simuliert, dass der Täter sich selbst gerichtet hat.
Hier wird simuliert, dass der Täter sich selbst gerichtet hat.  © Thomas Türpe
Die Einsatzkräfte stürmen zum Krankenhaus.
Die Einsatzkräfte stürmen zum Krankenhaus.  © Thomas Türpe
Ein vermeintliches Opfer liegt verletzt am Boden.
Ein vermeintliches Opfer liegt verletzt am Boden.  © Thomas Türpe
Hier wurde vor der Übung eine Wunde geschminkt.
Hier wurde vor der Übung eine Wunde geschminkt.  © Thomas Türpe
Mit diesem Schild warnte die Klinik die anderen Patienten und Besucher.
Mit diesem Schild warnte die Klinik die anderen Patienten und Besucher.  © Pia Lucchesi
Am Eingang des neuen chirurgischen Zentrums an der Uniklinik wird der Ernstfall geprobt.
Am Eingang des neuen chirurgischen Zentrums an der Uniklinik wird der Ernstfall geprobt.  © Piia Lucchesi
Einsatzkräfte üben den Ernstfall.
Einsatzkräfte üben den Ernstfall.  © Thomas Türpe
Hier wird eine Verletzte aus der Notaufnahme versorgt.
Hier wird eine Verletzte aus der Notaufnahme versorgt.  © Thomas Türpe

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