Wilde Verfolgungsjagd durch Dresden

In der Leipziger Straße war Endstation.
In der Leipziger Straße war Endstation.

Dresden - Eine wilde Verfolgungsjagd hat sich die Polizei am Montagmorgen in Dresden mit einem mutmaßlichen Autodieb geliefert.

Der Ausgangspunkt lag im weit entfernten Nordrhein-Westfalen, wo den Beamten ein 5er BMW als gestohlen gemeldet worden war. Das Fahrzeug wurde auf einem Parkplatz in Hilden geklaut.

Auf der A4 an der Ausfahrt Wilsdruff wurde das Auto entdeckt und so nahm die Polizei in Dresden nach einem Hinweis die Verfolgung auf.

Doch der 49-jährige Fahrer des Wagens zeigte sich wenig kooperativ, als die Beamten den BMW schießlich auf der Großenhainer Straße ausfindig machen konnten.

Denn anstatt anzuhalten, gab der Pole hinter dem Steuer ordentlich Gas und versuchte, zu flüchten. Auf seiner wilden Tour streifte er auf der Großenhainer Straße einen Mercedes Kleintransporter und verursachte so einen Schaden in Höhe von 2.000 Euro.

Das hielt den 49-Jährigen aber nicht davon ab, seine Flucht fortzustezen. Von der Eisenbahnstraße kommend bog er dann links in die Leipziger Straße ein. Dabei verlor er die Kontrolle über das Auto, fuhr auf den Fußweg, stieß gegen ein Verkehrszeichen und rammte den Brückenpfeiler einer Bahnunterführung - Endstation.

Doch nicht für den Flüchtigen, denn der nahm seine Beine in die Hand und rannte die Uferstraße in Richtung Elbe. An der Kreuzung Hedwigstraße stellte die Polizei den Mann schließlich und nahm ihn vorläufig fest.

Der Flüchtige muss sich nun wegen Diebstahls in besonders schwerem Fall, gefährlichem Eingriff in den Straßenverkehr und unerlaubtem Entfernen vom Unfallort verantworten. Die Polizei hat die Ermittlungen dazu aufgenommen.

Foto: Polizei


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