Ab heute geht’s gratis durchs Verkehrsmuseum

Der passierbare Lichthof ist der zentrale Raum im Erdgeschoss.
Der passierbare Lichthof ist der zentrale Raum im Erdgeschoss.

Von Hermann Tydecks

Dresden - Das Verkehrsmuseum blickt auf ein schwieriges Jahr zurück. So wie die meisten Kulturstätten büßte auch das Johanneum Besucher ein. Neue Gäste soll der umgestaltete Lichthof anlocken: Das Museum ist ab heute Fußgänger-Passage!

Jetzt können Sie vom Stallhof direkt durch den Lichthof des Johanneums zum Jüdenhof flanieren - oder andersherum. Auf beiden Seiten des zentralen Raumes werden die Pforten während der Eintrittszeiten (10-18 Uhr) geöffnet. Ein Ticket wird nicht benötigt.

„So wollen wir neue Touristen anlocken“, sagt Direktor Joachim Breuninger (47). „Sie können im Lichthof verweilen und einen Blick durch die Fenster auf die Eisenbahn-Ausstellung werfen.“

Nach dem Rekordjahr 2014 kamen im letzten Jahr mit 215.000 Gästen etwa 15 Prozent weniger. Vor allem Gäste aus dem Inland und Russen kamen nicht wie erhofft. Als Gründe wurden der „Jahrhundertsommer“, die „negative Berichterstattung über Dresden rund um die PEGIDA-Aufmärsche“ und der gesunkene Rubelkurs genannt.

Am Sonnabend, dem „Tourismustag“, finden kostenlose Führungen statt.

Das Verkehrsmuseum wird zur Flaniermeile: Direktor Joachim Breuninger (47) öffnet die Tore zum Stallhof.
Das Verkehrsmuseum wird zur Flaniermeile: Direktor Joachim Breuninger (47) öffnet die Tore zum Stallhof.

Fotos: Eric Münch, Petra Hornig


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