Das ist das süße Patenkind von Charity-Lady Viola Klein

Stolz hält Viola Klein ihr süßes Patenkind Natalia im Arm. Daneben Mama 
Natalie mit einem Arzt-Räuchermann aus dem Erzgebirge.
Stolz hält Viola Klein ihr süßes Patenkind Natalia im Arm. Daneben Mama Natalie mit einem Arzt-Räuchermann aus dem Erzgebirge.

Dresden - Sie ist ein kleines Wunder und eine große Hoffnung zugleich: Natalia. Fünf Monate alt, in Südafrika geboren - und trotz HIV-kranker Mutter gesund!

"Natalia ist mein Patenkind. Ich habe sie gesehen und mich in sie verliebt", gesteht IT-Unternehmerin Viola Klein (58).

Seit über zehn Jahren unterstützt sie die Stiftung "Hope" von Pfarrer Stefan Hippler, die sich in Kapstadt um aidskranke Mütter und Kinder kümmert.

Ein Schwerpunkt der Arbeit: "Durch strenge Medikamenteneinnahme, kontrollierte Geburt und Hilfe in der Stillzeit können Babys aidskranker Mütter gesund auf die Welt kommen", erklärt Viola.

"In der Hope-Station des Tygerberg-Krankenhauses kommen monatlich 650 bis 800 Babys auf die Welt. Früher waren 70 Prozent der Kinder HIV-positiv. Heute sind es nur noch sieben Prozent."

Viola Klein (58, Mitte) mit Natalie (26), der Mutter ihres Patenkindes Natalia, und Opa Odi (59).
Viola Klein (58, Mitte) mit Natalie (26), der Mutter ihres Patenkindes Natalia, und Opa Odi (59).

Dank ihrer Patentante wird die süße Natalia eine Zukunft haben. „Ende des Jahres wird Natalia getauft und ich werde für die Familie eine Feier organisieren.

Ab dem achten Monat werde ich den Besuch einer Kita bezahlen, später ihre Schulausbildung. Nur so kann sie einem Schicksal wie ihrer Mutter entgehen“, weiß Viola.

Noch vor zwei Jahren war Natalias Mutter dem Tode nah, aidskrank, auf Drogen, stark untergewichtig. Heute ist die junge Frau kaum wiederzuerkennen. „Sicher auch, weil ihr Vater Odi ein Auge auf sie hat, er arbeitet seit zehn Jahren als Sozialarbeiter bei Hope“, so Viola Klein.

"Nur in der Gemeinschaft ist Aids zu besiegen." Funktioniert sie nicht, kann es auch Rückschläge geben. Violas erstes Patenkind, eine Vollwaise, verschwand mit 12 Jahren. "Im günstigsten Fall wurde sie zwangsverheiratet."

Wer die Stiftung Hope unterstützen möchte, kann sich auf www.hopegala.de informieren.


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