Neue Vogelgrippe-Fälle halten Dresden weiter auf Trab

Hochzeitstauben und andere Nutztiere dürfen aktuell nicht frei fliegen.
Hochzeitstauben und andere Nutztiere dürfen aktuell nicht frei fliegen.  © Ove Landgraf

Dresden - Die Geflügelpest hält die Stadt weiter in Atem: Sieben weitere tote Wildvögel trugen den Virus H5N8 in sich. Zuletzt ein Schwan an der Kiesgrube Leuben und ein Bussard aus der Nähe des Stausees Cossebaude, wie das Friedrich-Loeffler-Institut der Stadt Dresden bestätigte.

Nach zwei bestätigten Fällen im Zoo Dresden (TAG24 berichtete) wiesen Forscher bei zwei weiteren Zoo-Kragenenten den H5-Virus nach. Die neu nachgewiesenen Fälle erfordern, dass der Sperrbezirk für das gesamte Stadtgebiet bis mindestens zum 9. März aufrechterhalten wird.

Kerstin Normann, Leiterin des Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamtes, zu den Folgen: „Wir weisen nochmals alle Dresdner darauf hin, dass im gesamten Stadtgebiet für alle Katzen und Hunde ein Freilaufverbot gilt, um die Verschleppung der Geflügelpest zu verhindern.“

Vogelbesitzer dürfen ihre Tiere weiterhin nicht frei fliegen oder laufen lassen. Davon betroffen sind vor allem Landwirte mit Freilandhaltung.

Funde von verendeten Wildvögeln können der Feuerwehr unter der Rufnummer 0351/50 12 10 gemeldet werden.

An den Stadtgrenzen weisen Hinweisschilder auf die Sperrzone hin.
An den Stadtgrenzen weisen Hinweisschilder auf die Sperrzone hin.  © Ove Landgraf
Kerstin Normann, Leiterin des Veterinär- und 
Lebensmittelüberwachungsamtes.
Kerstin Normann, Leiterin des Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamtes.  © Holm Helis

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