Zu viele Ausfälle: Dresdner SC muss "wieder Energie tanken"

Dresden - Die Serien haben gehalten. Der USC Münster konnte mit dem klaren 3:0 (25:20, 25:22, 25:19) in der Dresdner Margon Arena seinen vierten Auswärtssieg in Folge feiern. Verlierer DSC kassierte dagegen die dritte Bundesliga-Niederlage hintereinander.

Lena Stigrot schlägt energisch zu und schmettert den Ball durch den Münsteraner Block von Demi Korevaar und Liza Kastrup
Lena Stigrot schlägt energisch zu und schmettert den Ball durch den Münsteraner Block von Demi Korevaar und Liza Kastrup  © Lutz Hentschel

Zuvor hatte es an gleicher Stelle ein 2:3 gegen die Roten Raben Vilsbiburg gegeben, vergangenen Samstag wurde ebenfalls nach fünf Sätzen in Schwerin verloren. Dafür gab es jeweils einen Punkt. Am Mittwochabend aber lief kaum etwas zusammen.

"So viele krankheitsbedingte Ausfälle kann keine Mannschaft verkraften. Wir waren leer, müde und ausgebrannt", hatte Chefcoach Alex Waibl danach konstatiert. Gegen Münster fielen gleich vier Spielerinnen aus.

Zumindest Kapitän Lena Stigrot war am Netz aggressiv und mit 18 Punkten und großem Abstand auch die Topscorerin.

"Wir müssen versuchen, mehr Emotionen zu zeigen", forderte die 25-jährige Angreiferin. Räumte aber zugleich ein: "Wenn es zu so einem Fehlersprudel kommt wie bei uns heute, dann ist es schwierig, Energie aufs Feld zu bringen."

Die vier fehlenden Spielerinnen waren bei den Personalproblemen auch nur "die Spitze des Eisberges", wie es Waibl formulierte. Zuspielerin Brie King wechselte er Anfang des zweiten Satzes aus. Die Kanadierin hatte sich zuvor durchs Training geschleppt, bekam kaum Luft. Auch Kadie Rolfzen, in den vergangenen Wochen immer die Zuverlässigkeit in Person, musste vorzeitig vom Feld. Ihr gelang gegen Münster kaum etwas.

"Wir müssen wieder Energie tanken, zusehen, dass sich die Kranken auskurieren und bald zurückkehren", sagt Waibl. Am Donnerstag hatten seine Schützlinge frei.

Ab dem heutigen Freitag wird wieder trainiert - auch übers spielfreie Wochenende - mit Blick auf das EC-Viertelfinal-Rückspiel am Mittwoch (19 Uhr) gegen AO Thiras Santorini. Die erste Partie in Griechenland hatten die Dresdnerinnen 1:3 verloren. Das Ziel Halbfinale haben die DSC-Schmetterlinge aber weiter im Visier.

Chefcoach Alex Waibl schaut wenig begeistert drein, aber gegen Münster war nichts zu holenChef Chefcoach Alex Waibl schaut wenig begeistert drein, aber gegen Münster war nichts zu holen.Cef
Chefcoach Alex Waibl schaut wenig begeistert drein, aber gegen Münster war nichts zu holenChef Chefcoach Alex Waibl schaut wenig begeistert drein, aber gegen Münster war nichts zu holen.Cef  © Lutz Hentschel

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