Vorsicht, giftig! Ekel-Raupen breiten sich in Dresden aus

Dresden - Weil der Mai so warm war, konnten sie sich im Stadtgebiet verstärkt ausbreiten: An immer mehr Stellen werden Gespinstnester der Eichenprozessionsspinner gefunden.

Auch in der Dresdner Heide machen sich die Eichenprozessionsspinner breit. Holger Zastrow (49) entdeckte einen befallenen Baum unweit der Hofewiese.
Auch in der Dresdner Heide machen sich die Eichenprozessionsspinner breit. Holger Zastrow (49) entdeckte einen befallenen Baum unweit der Hofewiese.

"Der stärkste Befall wurde an frei stehenden, besonnten Bäumen beobachtet. Im Wald wurde er hauptsächlich auf Eichen an lichten Schneisen festgestellt", heißt es dazu aus dem Rathaus. Die Befallsschwerpunkte liegen hauptsächlich nördlich der Elbe, in den Bereichen Albertpark, Jägerpark und Klotzsche sowie Weixdorf.

Wird ein Nest gefunden, müssen Experten her, die die Tierchen mit Schutzausrüstung und einem Spezialsauger entfernen. Wer ein Nest entdeckt, sollte es der Stadt melden. "Wir schätzen den Befall als mindestens doppelt so hoch wie gemeldet", so ein Stadtsprecher.

Sollte sich dieser Trend in den kommenden Jahren verstärken, will man Warnschilder aufstellen. Die Schmetterlingsraupen sollten nicht berührt werden, ihre Härchen lösen heftigen Juckreiz aus.

Auch in der Dresdner Heide machen sich die Eichenprozessionsspinner breit. Holger Zastrow (49) entdeckte einen befallenen Baum unweit der Hofewiese.
Auch in der Dresdner Heide machen sich die Eichenprozessionsspinner breit. Holger Zastrow (49) entdeckte einen befallenen Baum unweit der Hofewiese.

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