Buttersäure-Attacke bei Merkel-Besuch in Dresden Top Update Instagram-Profil plötzlich weg: Was ist denn bei Pascal Kappès los? Top Meilenstein im Kampf gegen Welthunger! Erbgut des Weizens entschlüsselt Neu Micaela Schäfer: Nach dem Sommerhaus kommt das Pornohaus Neu
9.140

Warum bringt die AfD so viel Wut in den Wahlkampf, Frau Petry?

Petry vertritt den nationalkonservativen Flügel der AfD. TAG24 hat mit ihr über die künftige Arbeit im Parlament, interne Gegner und die Ziele der Partei gesprochen.

Von Thomas Schmitt

Petry vertritt den nationalkonservativen Flügel der AfD. Im Mai ist sie zum fünften Mal Mutter geworden.
Petry vertritt den nationalkonservativen Flügel der AfD. Im Mai ist sie zum fünften Mal Mutter geworden.

Dresden - Für manchen ist der Einzug der AfD in den Bundestag so etwas wie der Untergang des Abendlandes. Zu verhindern ist er nicht mehr - es geht nur noch darum, wie viel Prozent am Ende rausspringen.

Mit TAG24 hat AfD-Chefin Frauke Petry (42) über die künftige Arbeit im Parlament, interne Gegner und die Ziele der Partei gesprochen.

TAG24: In Umfragen ist die AfD drittstärkste Kraft. Ziehen Sie noch an der SPD vorbei?

Frauke Petry: Ich würde mich freuen, wenn die Umfragewerte noch ein bisschen näher an der SPD lägen. Die SPD bewegt sich stetig bergab. Hoffentlich fällt das AfD-Ergebnis zweistellig und so gut wie möglich aus.

TAG24: Auf alle Fälle Platz drei?

Frauke Petry: Vor einem Jahr haben wir das Ziel abgesteckt, Oppositionsführer zu werden.

TAG24: Im Bundestag müssen Sie dann regelmäßig mit Partei-Widersacher Alexander Gauland (76) zusammenarbeiten. Kann das gut gehen?

Frauke Petry: Wenn man in der Profiliga Politik machen will, geht es nicht um persönliche Befindlichkeiten. Ich habe mit Herrn Gauland gar kein Problem. Politische Differenzen haben wir. Aber das ist in einer demokratischen, dazu jungen Partei ganz normal.

TAG24: Welche Rolle werden Sie denn im Bundestag spielen?

Frauke Petry: Darüber reden wir nach dem 24. September. Das ist jetzt zu früh, weil letztlich noch nicht feststeht, wer wirklich alles in den Bundestag einzieht.





In Dresden geboren: AfD-Chefin Frauke Petry (42). Seit Juli 2015 ist die 
Chemikerin zusammen mit Jörg Meuthen (56) Bundessprecherin der 
rechtspopulistischen Partei.
In Dresden geboren: AfD-Chefin Frauke Petry (42). Seit Juli 2015 ist die Chemikerin zusammen mit Jörg Meuthen (56) Bundessprecherin der rechtspopulistischen Partei.

TAG24: Wie geht es dann für Sie hier in Sachsen weiter?

Frauke Petry: Das Zentrum meines politischen Handelns wird aller Voraussicht nach künftig erst einmal in Berlin liegen. Aber ich bleibe Sachsen ja verbunden. Und wir haben 2019 hier vor, auf Augenhöhe mit der CDU zu agieren. Also werden wir beides intelligent miteinander verzahnen müssen.

TAG24: Aber Abspaltungsgedanken spielen für den Bundestag keine Rolle?

Frauke Petry: Dass die Partei sich entscheiden muss, in welche Richtung sie zukünftig geht, welche Art von Politik sie machen will, ist kein Geheimnis. Diese Entscheidung müssen wir treffen. Mir wäre es lieber gewesen, wir hätten sie vor der Wahl getroffen, weil ich dem Wähler sehr gern eine ehrliche Ansage darüber gemacht hätte, was er mit der AfD letztendlich bekommt.

TAG24: Gehören Sie dann künftig zum Establishment?

Frauke Petry: Für eine junge Partei, die immer auch einen Protestanteil hat, weil das zur Abnabelung von existierenden Parteien dazugehört, führt man natürlich auch eine Art Anti-Establishment-Kampf. Im Parlament angekommen zu sein heißt, liefern zu müssen. Ob sie sich allen schlechten Gewohnheiten anderer Parteien anpasst, ist eine andere Frage.

TAG24: Wie weit gehört Björn Höcke (45, AfD-Chef in Thüringen) denn zur „Seele der Partei“, wie Herr Gauland behauptet?

Frauke Petry: Bekanntermaßen teile ich diese Meinung nicht. Der Vorstand hat am 13. Februar mit einer Zweidrittel-Mehrheit den Ausschluss von Björn Höcke beschlossen. Aus gutem Grund, weil er sich mehrfach außerhalb der AfD-Grundsätze bewegt hat. Herrn Gaulands Äußerung macht mich daher etwas traurig, weil er die Partei durch sein Agieren ein Stück weit handlungsunfähig macht. Wir werden sehen, wie sich das nach dem 24. September weiterentwickelt.

Frauke Petry im Gespräch mit 
Morgenpost-Politikredakteur Thomas Schmitt.
Frauke Petry im Gespräch mit Morgenpost-Politikredakteur Thomas Schmitt.

TAG24: Wollte Herr Gauland den Beschluss denn mittragen?

Frauke Petry: Ich hatte ihn im Vorfeld darum gebeten, weil mir klar war, dass er gegen Höckes Ausschluss stimmen würde. Und als Zeichen des fairen Umgangs miteinander habe ich mit ihm vorher darüber geredet. Sich dennoch hinterher öffentlich und wiederholt gegen den Beschluss zu stellen, hat uns in den vergangenen Monaten sehr geschadet. Es gehört zum demokratischen Prozedere, Mehrheitsbeschlüsse mitzutragen, auch wenn man persönlich anderer Meinung ist. Schade, dass das für einen so erfahrenen Politiker nicht selbstverständlich ist.

TAG24: Was steckt dahinter?

Frauke Petry: Dahinter verbirgt sich der eigentliche Konflikt dieser Partei. Vernünftige programmatische Arbeit gerät in den Hintergrund, wenn einige und noch dazu bekannte Funktionäre durch öffentliche Äußerungen außerhalb des Programmes einfach eigene Standards setzen, die Bürgern Angst machen. Es funktioniert eben nicht, strategielos in der Politik zu agieren. Und wenn man sich für eine Strategie nicht entscheidet, entscheidet man sich automatisch für die, es planlos laufen zu lassen. Das bestätigt Herr Gauland, in dem er sagt, die Partei ist im Grunde anarchisch aufgestellt. Das ist aber nie in der Partei beschlossen worden und steht in diametralem Gegensatz zu unserer gemeinsamen Auffassung unserer Ziele von 2013.

TAG24: Warum bringt die AfD so viel Wut in den Wahlkampf?

Frauke Petry: Die eigentliche Frage ist doch, woher die Wut kommt. Denn sie können Wut bei den Menschen nicht erzeugen. Sie muss da sein, um aufgenommen zu werden. Und Gründe auf die Kanzlerin wütend zu sein, gibt es bekanntlich genug.

TAG24: Aber wieso werden zum Beispiel Störattacken bei Auftritten der Kanzlerin organisiert?

Frauke Petry: Mein Landesverband lehnt derartiges Verhalten definitiv ab, gleiches gilt für den Bundesverband, wenn der Protest den friedlichen Rahmen verlässt. Das es dennoch passiert ist, müssen wir zur Kenntnis nehmen. Bedenken Sie bitte auch, dass seit viereinhalb Jahren zum Teil gewalttätige Proteste mit steigender Tendenz gegen unsere Veranstaltungen stattfinden. Die Empörung der Politik und der Öffentlichkeit blieb weitgehend aus. Erst jetzt reden wir darüber öffentlich, weil es die Kanzlerin betrifft. Dennoch bleibt richtig, dass Störattacken, egal, von welcher Seite, keine politische Interessensbekundung, sondern schlicht antidemokratisches Verhalten sind.

Fotos: Peter Zschage

Hier kriecht eine armdicke Python durchs Wohngebiet! Neu Nun klagt auch die FDP gegen Bayerns neues Polizeigesetz Neu Stellvertretende Direktorin macht Schüler mit Nacktfotos heiß und verführt ihn Neu Mann (30) sticht auf eigene Familie ein Neu Hitze im Krankenhaus: Patienten leiden unter hohen Temperaturen 5.294 Anzeige Messerangriff in Köln-Porz: Opfer in Lebensgefahr Neu Als die Friseurin fertig ist, rastet ihr Kunde völlig aus Neu
Wegen Pietro? Sie fliegt aus der DSDS-Jury Neu Es könnte noch schlimmer werden: Legt die extreme Hitze noch nach? Neu Astro-Alex trainiert menschenähnlichen Roboter für ISS Neu Sex mit der Bachelorette? Daniel Lott packt aus Neu Weltmeister Tolisso träumt von Triple und hat klaren Positionswunsch 232 Streit um Abschiebung: NRW-Minister weist Kritik von sich, Rücktritt nur bei Folter von Sami A. 82 Parkplatz-Wucher: In dieser Stadt kostet Parken mehr als der Flug 268 Sie will mehr! XXL-Busenwunder hat noch nicht genug 1.956 Rückrufaktion! Glassplitter in Kürbiskern-Produkten! 703 Nach Messerattacke auf Familienvater: Afghane ist wieder in Deutschland 2.807 Inzest! Mädchen bekommt zwei Kinder von ihrem Bruder 3.035 Nicht die hellste Leuchte: Mann flüchtet ohne Licht und Polizei macht diesen Fund 1.251 Mysteriös: Wer ist dieser Radfahrer ohne Gedächtnis? 1.610 Soul-Legende Aretha Franklin mit 76 Jahren gestorben 997 Hummel gegen Hummels: Rechtsstreit um Cathys Schuhe 1.010 Nach Trafobrand bei Aachen: Zehntausende Menschen ohne Strom 767 Update In dieser Stadt wird Elvis in Originalgröße zum Leben erweckt 113 Keiner darf mehr! Essen in der U-Bahn komplett verboten 1.412 Haftbefehl gegen Kölner (24) nach Angriff auf Berliner Fanbus 131 Vater (41) soll eigene Tochter (11) jahrelang missbraucht haben 3.505 Rechtswidrige Abschiebung von Sami A. sorgt für Hassmails und Polit-Ärger 2.015 Cathy Hummels präsentiert sich freizügig und bekommt Po-Vergrößerung 2.301 Schwanger mit 45? So heizt Heidi Klum die Baby-Gerüchte selbst an 3.915 Frau reitet durch den Wald und muss etwas Ekelhaftes mit ansehen 4.783 Imagewechsel? So sieht Gina-Lisa Lohfink nicht mehr aus 4.146 Komparsen gesucht: So könnt Ihr in Kult-Serie "Babylon Berlin" mitspielen! 476 Nach Schwanen-Ohrfeige: Gute Nachrichten für Rapper Gzuz 947 Wilson Gonzalez Ochsenknecht wird Moderator! 699 Nach 24 Jahren: Ermittler finden Mörder von Waldemar D. 190 In diesen Elends-Container ziehen die Big-Brother-Promis 1.931 Arzt in Offenburger Praxis erstochen: Das wissen wir über den Festgenommenen 6.885 Völlig durchgeschwitzt! Passanten finden Kind im Auto, die Eltern liegen neben dem Wagen 5.984 19-Jähriger kracht mit Auto gegen Baum und stirbt in Rettungswagen 234 Busfahrer vergisst Kind (3), kurze Zeit später ist es tot 5.491 Sie legten Connewitz in Schutt und Asche, doch vor Gericht schweigen die Angeklagten 2.415 Taxi nimmt Vorfahrt und löst Kettenreaktion aus 197 Kleinflugzeug stürzt ab und zerschellt: Pilot stirbt 2.254 Frankfurter Airport bekommt neuen Flugsteig für Billigflieger 784 Hauptverkehrsader dicht: Lastwagen kracht gegen Brücke und stürzt um 8.413 Update Pharma-Skandal: Mindestens 220 Berliner schluckten unwirksame Krebs-Medikamente! 197 Update Polizei im Einsatz: Drei Affen aus Münsteraner Zoo ausgebüxt 824 Frau wird am Auge operiert: Was Ärzte darin finden, ist einfach nur eklig 11.093 Bombenfund in Köln-Bickendorf: Blindgänger erfolgreich entschärft 1.531 Update