Rohrbruch: Diese Mieter froren ganze vier Tage





An der Rosenbergstraße 12 in Gruna mussten die Mieter vier Tage ohne warmes 
Wasser auskommen.
An der Rosenbergstraße 12 in Gruna mussten die Mieter vier Tage ohne warmes Wasser auskommen.  © Ove Landgraf

Dresden - Ein schönes heißes Wannenbad, entspanntes Haarewaschen. Tabu im Hochhaus an der Rosenbergstraße. Denn im Aufgang Nummer 12 hat ein Rohrplatzer viel Schaden und verschnupfte Mieter hinterlassen.

Beinahe vier Tage mussten die etwa 200 Mietparteien des 18-Geschossers in Gruna ausharren - ohne Warmwasser. Dabei war der Schaden bereits am Freitag eingetreten. Ein Wasserrohr war geplatzt und hatte den Keller geflutet. „Leider hat das viele Wasser auch einen Steuerschrank mit Technik lahmgelegt“, räumt Unternehmenssprecherin Bettina Benner (55) ein.

Deswegen mussten die Mieter bis Montag auf Warmwasser verzichten, waren teilweise mächtig sauer: „Das ist nach zwei Tagen nicht mehr zumutbar. Haarewaschen war mit Gehirnfrost verbunden“, schimpft Mieterin Stefanie B. (30).

Der Großvermieter hatte nach eigenen Angaben auch am Wochenende Techniker vor Ort, konnte die notwendigen Teile aber nicht schnell austauschen.

„Wir bedauern die Unannehmlichkeiten für unsere Mieter“, so die Vonovia-Sprecherin.

Mieterin Stefanie B. (30) fand den Warmwasserausfall nach zwei Tagen 
unzumutbar.
Mieterin Stefanie B. (30) fand den Warmwasserausfall nach zwei Tagen unzumutbar.  © Ove Landgraf

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