Hier bekommt der Weihnachts-Circus den letzten Schliff

Dresden - In fünf Tagen ist es soweit: Der 23. Dresdner Weihnachts-Circus feiert Premiere. Bis dahin aber haben 70 Männer und einige Frauen auf dem Volksfestplatz alle Hände voll zu tun, um Zelte und Manege picobello herzurichten.

Circus-Direktor Mario Müller-Milano (69) überwacht mit Argusaugen Auf- und Ausbau des Zirkuszeltes.
Circus-Direktor Mario Müller-Milano (69) überwacht mit Argusaugen Auf- und Ausbau des Zirkuszeltes.  © Holm Helis

Die Zeltstadt gleicht einem Ameisenhaufen. Die 2 400 Schalen- und Polstersitze sind im Hauptzelt aufgebaut. Mit einigen Verbesserungen: "Parkett- und Balkonplätze wurden um zehn Zentimeter erhöht, damit unsere Gäste eine noch bessere Sicht haben", so Circus-Direktor Mario Müller-Milano (69).

Der Bühneneingang ist neu gestaltet, das Orchester sitzt in dieser Saison auf einem gestaffelten Podest - sechs Meter über der Manege.

Die ersten Artisten, die Windhunde und Lamas von Joulia Tchakanova, proben seit Donnerstag. Die chinesischen Diabolo-Artistinnen sind sogar mit einem eigenen Koch angereist. Heute und morgen werden die drei Elefantendamen von Ronald Spindler und die Exotengruppe mit 26 Tieren von Jiri Berousek erwartet und ebenso 70 Weihnachtsbäume als Dekoration.

Der große Weihnachtsbaum im Vorzelt wird gerade geschmückt - es ist der dritte Baum! "Die erste Fichte war morsch, die zweite aus dem Forst von Daniel von Sachsen war zu instabil. Sie wäre beim Transport zerbrochen. Gerettet hat uns der Moritzburger Sachsenforst", erzählt Müller-Milano.

Der Weihnachts-Circus gastiert mit 39 Vorstellungen, 32 Artisten und mehr als 50 Tieren bis 6. Januar auf dem Volksfestplatz. Tickets (ab 26 Euro): www.dwc.de

Sebastian Stepin (41) ist einer der fleißigen Techniker, die 2 400 Polsterstühle und Sitzschalen aufstellen und montieren.
Sebastian Stepin (41) ist einer der fleißigen Techniker, die 2 400 Polsterstühle und Sitzschalen aufstellen und montieren.  © Holm Helis
Der große Weihnachtsbaum im Vorzelt des Zirkus. Erst die dritte Fichte genügte allen Anforderungen.
Der große Weihnachtsbaum im Vorzelt des Zirkus. Erst die dritte Fichte genügte allen Anforderungen.  © Thomas Türpe

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