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So setzt der Handelskrieg Sachsens Wirtschaft zu

Sachsen im Handelskrieg

Der Welthandelskrieg geht natürlich nicht spurlos an sächsischen Firmen vorbei.

Von Jan Berger

Dresden - Die Welt des globalen Handels dreht völlig durch. Die EU boykottiert Putin, und Russland wehrt sich. Die USA verhängen Strafzölle gegen China und die EU, beide revanchieren sich mit gleicher Münze.

Henning Homann (38, SPD)
Henning Homann (38, SPD)

Trump hetzt die Welt gegen den Iran auf, und alle müssen kuschen. Der Welthandelskrieg geht natürlich nicht spurlos an sächsischen Firmen vorbei. Denn der Wohlstand im Freistaat ist auch vom Export abhängig - Waren im Wert von 41,4 Milliarden Euro gingen 2017 aus Sachsen in ein anderes Land.

Dabei muss die Firma gar nicht mal direkt betroffen sein. Manchmal spürt der Unternehmer die Auswirkungen erst über kuriose Umwege.

Von solch einem Kollateralschaden erfuhr der Landtagsabgeordnete Henning Homann (SPD), als er Unternehmer in seinem Wahlkreis besuchte. Dort gibt es eine Weinkellerei (120 Mitarbeiter), die auch auf den Im- und Export von Weinen angewiesen ist.

Und ganz nebenbei wirkt der amerikanisch-chinesische Handelskrieg bis nach Sachsen. Und zwar so...

Als Gegenmaßnahme auf die Strafzölle erhoben die Chinesen Zölle auf kalifornischen Wein. Den Zoll auf australischen Wein hingegen schuf China in diesem Jahr ab.

Folge für die sächsische Firma: Sie kann ihren Kunden kaum noch australischen Wein liefern, denn den schnappen vorher die Chinesen weg. Henning Homann ließ sich aber überzeugen: "Da besteht keine existenzielle Gefahr. Das sind absolute Profis, die kriegen das hin."

Mir Russland fing alles an

Das Embargo sollte Wladimir Putin wegen der Krim strafen – doch es traf auch den sächsischen Maschinenbau.
Das Embargo sollte Wladimir Putin wegen der Krim strafen – doch es traf auch den sächsischen Maschinenbau.

Existenziell wurde es für viele Unternehmer, als die EU 2014 das Russland-Embargo verhängte. Die Exporte sächsischer Firmen halbierten sich von 1,33 Milliarden (2013) auf 634 Millionen (2017).

Besonders der sächsische Maschinenbau, traditionell mit russischen Partnern verbandelt und nach den Autos Sachsens wichtigster Exportschlager, musste neue Märkte suchen - eine Frage des Überlebens.

Zwar konnten sich deutsche Maschinenbauer in Russland inzwischen wieder stabilisieren, doch sie sind nicht mehr die Nummer Eins.

Verbands-Chef Reinhard Pätz, der 125 sächsische Unternehmen vertritt:

"Viele ausländische Firmen, insbesondere die Chinesen, haben diesen Markt für sich entdeckt." Mit dem Embargo schnitt sich die EU also auch ins eigene Fleisch.

Trump dreht an der Spirale

Amerikas Präsident Donald Trump fühlt sich von den Handelsnationen unfair behandelt.
Amerikas Präsident Donald Trump fühlt sich von den Handelsnationen unfair behandelt.

Jetzt also auch Amerika. Die sächsischen Exporte mit unserem (nach China) zweitwichtigsten Handelspartner brechen ein. Im ersten Quartal 2018 sanken sie im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um satte 15 Prozent. Und da waren Trumps Strafzölle noch gar nicht wirksam.

Erstes sächsisches Opfer der Zölle war die Aluminiumproduktion in Rackwitz (Nordsachsen). Die Stahlfirmen (Riesa, Gröditz) liefern zwar nicht direkt in die Staaten, doch auch sie werden die Auswirkungen spüren.

Denn die betroffenen Firmen, etwa aus der Türkei oder China, drängen nun nach Mitteleuropa.

Die Folgen der politischen Maßnahmen werden aufgrund international verquickter Produktions- und Lieferketten erst zeitversetzt in Sachsen ankommen.

Man kann sich aber auf Chaos einstellen, bereits jetzt herrscht enorme Verunsicherung.

Dresdens IHK-Präsident Andreas Sperl: "Die von Seiten der US-Administration beschleunigte handelspolitische Negativspirale scheint sich immer schneller zu drehen. Hinsichtlich der Auswirkungen auf den sächsischen Außenhandel mache ich mir mittlerweile Sorgen."

Das Iran-Geschäft ist tot

Die Autoindustrie ist Sachsens größter Exportschlager. Der Handelskrieg könnte tatsächlich Arbeitsplätze gefährden.
Die Autoindustrie ist Sachsens größter Exportschlager. Der Handelskrieg könnte tatsächlich Arbeitsplätze gefährden.

Die Hoffnung auf die Wiederbelebung des lukrativen Iran-Handels (derzeit ein zweistelliger Millionenumsatz) müssen sächsische Firmen ebenfalls begraben.

Reinhard Pätz: "Man wird keine Bank mehr finden, die das Iran-Geschäft finanziert oder Geld überweist." Spätestens zum Jahresende ist hier Schluss.

Da kann die Bundesregierung den Firmen Unterstützung zusagen, wie sie will.

Dennoch schätzt die überwiegende Zahl sächsischer Firmen Auftragslage und Zukunftsperspektiven positiv ein. Aber sie werden sich in wilden Zeiten anpassen müssen.

Fotos: dpa/Arno Burgi, DPA, dpa/Michael Kappeler, dpa/Sebastian Willnow

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