In Dresden werden Rettungsschwimmer gesucht

Dresden - Braungebrannt, durchtrainiert und den ganzen Tag auf dem Wachturm sitzend - so stellt man sich einen Rettungsschwimmer à la "Baywatch" vor.

Rettungsschwimmer Ricky Vogt (20).
Rettungsschwimmer Ricky Vogt (20).  © Thomas Türpe

Derzeit sichern allein 40 Saisonkräfte die Badesaison in den acht Dresdner Freibädern und zwei Badestellen ab.

So wie der angehende Physiotherapie-Azubi Ricky Vogt (20), der täglich achteinhalb Stunden im Georg-Arnhold-Bad arbeitet.

"Mit der Entlohnung konnte ich mir vergangenes Jahr eine viermonatige Asienreise finanzieren", sagt der Rettungsschwimmer.

Doch auch dieser Traumberuf leidet unter Personalmangel.

"Wir suchen vor allem für die Zeit unter der Woche und außerhalb der Semesterferien Saisonkräfte als Rettungsschwimmer", sagt Lars Kühl (44), Sprecher der Dresdner Bäder GmbH.

Bezahlt wird auf Stunden- oder Minijob-Basis.