Das sind Dresdens wichtigste Baustellen 2016

Von Tom Schmidtgen und Dirk Hein

Dresden - Auch 2016 wird in Dresden wieder gebuddelt, gebaggert und gepflastert. Die Zeit der großen Projekte ist zwar vorbei. Doch auch im nächsten Jahr werden weit über zehn Millionen Euro für die Infrastruktur ausgegeben. MOPO24 fasst im Bau-Report 2016 die größten und teuersten Baustellen der Stadt zusammen.

Stadtbahn 2020

Das Projekt „Stadtbahn 2020“ startet im März. Dann rollen auf der Oskarstraße zwischen Wasaplatz und Tiergartenstraße die Bagger an. Im November startet der Ausbau auf der anderen Seite, an der Kesselsdorfer Straße in Löbtau.

Die Zentralhaltestelle wird neu gebaut, ist dann für Autos tabu. Die neue Linie 14 wird perspektivisch Studenten zur Uni bringen, so die Linie 61 entlasten. Über Nossener Brücke und Zellescher Weg geht’s dann schnell zum Wasaplatz. Stadt-Kosten für beide Straßen: 4,2 Millionen Euro.

Für die gesamte Strecke rechnen die Planer bis 2020 mit über 55,3 Millionen Euro.

Augustusbrücke

Noch bis 2019 dauern die Arbeiten an der Augustusbrücke an.
Noch bis 2019 dauern die Arbeiten an der Augustusbrücke an.

Von November 2016 bis Oktober 2019 wird die Augustusbrücke saniert. Die Stadt lässt sich das 24,5 Millionen Euro kosten.

In dieser Zeit sollen Fußgänger und Fahrradfahrer weiter fahren dürfen. Der Straßenbahnverkehr wird teilweise unterbrochen.

Für Autofahrer heißt es aber auch nach Wiedereröffnung: Fahrverbot über die Augustusbrücke!

Potschappler Straße

Der kurze Abschnitt kostet ganze 2,1 Millionen Euro.
Der kurze Abschnitt kostet ganze 2,1 Millionen Euro.

Das kurvige Verbindungsstück von der Karlsruher Straße nach Freital wird grundhaft ausgebaut. 1,2 Kilometer kosten satte 2,1 Millionen Euro, weil auch Stützmauern und Gehwege bis September neu errichtet werden.

Höchste Zeit!

Denn das rumplige Kopfsteinpflaster ist gerade bei Schnee gefährlich.

Umfeld Kulturpalast

Der Kulti-Vorplatz wartet auf seine Sanierung.
Der Kulti-Vorplatz wartet auf seine Sanierung.

Der Platz vor dem Kulti wird ab September 2016 nach altem Vorbild saniert. Wie einst 1969 werden Brunnen und Fahnenmasten errichtet.

Ebenso wird der Platz wie früher in schwarz, grau und rot gepflastert.

Das fordert die Stadtkasse mit 2,9 Millionen Euro und ist ab März 2017 begehbar.

...Und das wird 2016 fertig

Albertbrücke

Endlich! Nächstes Jahr ist die Albertbrücke fertig gebaut.
Endlich! Nächstes Jahr ist die Albertbrücke fertig gebaut.

Kaum zu glauben: Nächstes Jahr wird die Albertbrücke nach zwei Jahren Bauzeit frei gegeben - und das im Kostenrahmen von 30 Millionen Euro.

"Am 30. Juni 2016 werden wir die Brücke dem Verkehr übergeben", freut sich Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain (39, Grüne).

Die Gründe: "Die gute Zusammenarbeit mit den meist sächsischen Baufirmen und der milde Winter."

Kraftwerk Mitte

Hier findet man bald das Theater der jungen Generation und die Staatsoperette.
Hier findet man bald das Theater der jungen Generation und die Staatsoperette.

Das Kraftwerk Mitte soll neben dem Kulti die Kreativschmiede der Stadt werden. Die Einweihung ist für Mitte Dezember 2016 geplant.

Für 91 Millionen Euro wurde die ehemalige Industriestätte aufgemöbelt.

Dann ziehen das Theater der jungen Generation und die Staatsoperette ein.

Fotos:Marko Förster (4), Holm Helis, Eric Münch


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