Bekommt Dresden einen neuen Semper-Bau? Investor prüft Wiederaufbau des Palais Oppenheim

Dresden - Neue Hoffnung für den Wiederaufbau des Palais Oppenheim. Die Investoren des Baugebietes "Stadtquartier am Blüherpark" signalisieren Gesprächsbereitschaft.

Die Chancen für einen Wiederaufbau des Palais Oppenheim in der Nähe des Hygiene-Museums steigen.
Die Chancen für einen Wiederaufbau des Palais Oppenheim in der Nähe des Hygiene-Museums steigen.  © Visualisierung: Büro Hummel

Auf dem "Robotrongelände" zwischen Rathaus und Hygiene-Museum entsteht ein neuer Stadtteil mit 3000 Wohnungen. Im Baugebiet liegt das im Zweiten Weltkrieg zerstörte Palais Kaskel-Oppenheim.

Das Palais wurde von Architekt Gottfried Semper für den Bankier Martin Wilhelm Oppenheim errichtet. Das Haus war Treffpunkt der Dresdner Gesellschaft. Ludwig Tieck, Ernst Moritz Arndt, Alexander von Humboldt gingen aus und ein.

Bürger, Politiker und der Semper-Club machten sich für einen Wiederaufbau stark. Architekt und Planer des Quartiers, Peter Kulka, sprach sich dagegen aus.

Der Projektentwickler ist nun kompromissbereit: Es wird Gespräche mit Semper-Club und Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain (41, Grüne) "zur Beförderung des Palais Kaskel-Oppenheim" geben.

"Es ist gut, dass es die Chance auf eine Rekonstruktion ähnlich der Orangerie gibt. Auch bei der Orangerie im Herzogin Garten wollte der Investor erst nicht und ist jetzt stolz auf sein Bauwerk", so Linke-Stadtrat Tilo Wirtz.

Titelfoto: Visualisierung: Büro Hummel


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0