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Ein Franzose verzaubert Dresden

Dresden - Die Welt schaut in diesen Monaten auf unsere Stadt. Es heißt, hier herrsche Misstrauen gegenüber Fremden. Doch das stimmt nicht! Unsere Stadt ist weltoffen. Mit der Serie „Willkommen in Dresden“ treten wir hier jeden Mittwoch den Beweis an. Diesmal: Matthieu Anatrella.

Die Welt schaut in diesen Monaten auf unsere Stadt. Es heißt, hier herrsche Misstrauen gegenüber Fremden. Doch das stimmt nicht! Unsere Stadt ist weltoffen. Mit der Serie „Willkommen in Dresden“ treten wir hier jeden Mittwoch den Beweis an. Diesmal: Matthieu Anatrella.

Ein Magier muss gut aussehen: Matthieu bindet sich vor der Zaubershow die Fliege.
Ein Magier muss gut aussehen: Matthieu bindet sich vor der Zaubershow die Fliege.

Von Hermann Tydecks

Dresden - Dieser Mann zieht Euch in seinen Bann! In Frankreich erlernte Matthieu Anatrella (34) die Magie. Dann besuchte er Elbflorenz und verliebte sich in die Stadt. Prompt tauschte er Paris gegen Dresden und verzaubert jetzt die Sachsen!

Wer zieht von der Seine an die Elbe, tauscht freiwillig Weltstadt gegen Provinz? Matthieu wurde in der Stadt der Liebe geboren, wuchs in einem Vorort auf.

„Paris ist toll“, sagt er mit leichtem französischem Akzent. „Aber in Dresden habe ich mich verliebt ...“

Vor gut zehn Jahren studierte er im letzten Semester Kommunikations-Wissenschaft an der Pariser Universität. Für ein paar Monate durfte er als Austauschstudent Dresden besuchen.

Vom gemütlichen Neustädter Café „England, England“ ist er Teilhaber, backt und serviert mit.
Vom gemütlichen Neustädter Café „England, England“ ist er Teilhaber, backt und serviert mit.

„Diese Nähe zur Natur in einer Großstadt ist einzigartig“, schwärmt der Franzose.

„Ich mag den Großen Garten, spaziere gerne durch den Rosengarten am Elbufer oder setze mich an die Elbwiesen und lese ein Buch.“

Und da das französische Kulturzentrum seinerzeit gerade einen Mitarbeiter suchte, schnappte sich Matthieu die Stelle und blieb direkt hier.

Was ihm die erste Zeit in Sachsen fehlte, war die Magie. Die Zauberei ist seine Welt. Mit 16 Jahren zeigte ihm ein Kumpel einen Trick, zauberte Karten hervor, ließ sie wieder verschwinden.

„Das hat mich sofort begeistert“, erinnert er sich. „Ich wollte wissen wie es funktioniert, besuchte einen Zauber-Laden, kaufte mir ein Kartenset und übte täglich.“

Zuhause macht er es sich gerne gemütlich und widmet sich dem Studium von Zauber-Literatur.
Zuhause macht er es sich gerne gemütlich und widmet sich dem Studium von Zauber-Literatur.

Ein Cousin besorgte ihm dann die ersten Auftritte als Tisch-Zauberer in einem Restaurant bei Paris.

Dort zauberte der Franzose auf Feiern Schaumgummibälle in die Hände seiner verdutzen Tisch-Gäste.

„Du hast nur ein paar Minuten Zeit pro Tisch, bist nah dran an deinem Publikum und musst es schnell begeistern.“

Es ist diese Nähe zum Menschen, die Matthieu am Zaubern so liebt. Und in Dresden hat er dieses Gefühl von Intimität wieder entdeckt. „Die Neustadt ist wie ein eigenes Dorf in der Stadt“, betont er.

Mit seiner Freundin wohnt er neben dem Alaunpark. „Hier triffst du immer jemanden, den du kennst. Und es gibt diese typischen bekannten Neustadt-Gesichter“, schmunzelt Matthieu.

„Diese Nähe zur Natur in einer Großstadt ist einzigartig“, schwärmt der Franzose.
„Diese Nähe zur Natur in einer Großstadt ist einzigartig“, schwärmt der Franzose.

„Und obwohl ich mit manchen noch nie ein Wort geredet habe, grüßen wir uns.“

Paris ist größer, voller und anonymer, sagt Matthieu. „Dresden ist menschlicher!“

Natürlich wollte der Franzose auch in Sachsen zaubern. Nur fehlte es zunächst an einem Netzwerk. Den Pariser Tisch-Zauberer kannte in Dresden keiner.

Auf einer Party traf er dann einen Kapitän der Weißen Flotte. Der lud ihn ein, auf gebuchten Feiern für die Gäste auf seinem Dampfer zu zaubern. „Das war cool“, sagt der Magier. „Du fährst beim Zaubern auf der Elbe und siehst das schöne Pillnitz.“

Mit der Zeit wurde der Magier aus Paris bekannter, nach und nach bekam er immer mehr Auftritte. Der Weißen Flotte ist er bis heute treu geblieben. Regelmäßig zaubert er jetzt auch im Zauberschloss Schönfeld und im Feldschlößchen-Stammhaus.

Die Zugfahrt nach Dresden vor gut zehn Jahren: Matthieu Anatrella (damals 23) mit seiner Mama Martine (damals 52).
Die Zugfahrt nach Dresden vor gut zehn Jahren: Matthieu Anatrella (damals 23) mit seiner Mama Martine (damals 52).

Seine Familie besucht er dreimal im Jahr. „Die Zugverbindung ist aber schlecht, es gibt auch keinen Direktflug nach Paris“, bedauert Matthieu.

Was er in Dresden außerdem vermisst, sind die klassischen französischen Cafés: „Du setzt dich an den Tresen, bestellst ein Baguette und Kaffee, wechselst ein paar Worte mit der Bedienung. Das gibt’s hier in dieser Art kaum.“

Er selbst will aber keins eröffnen. Matthieu ist bereits Teilhaber des Cafés „England, England“ an der Martin-Luther-Straße. Hier backt und serviert er gelegentlich, begrüßt Stammgäste persönlich mit Handschlag.

Mit Sofas und Sesseln ist das Café gemütlich eingerichtet, hier kommt man schnell ins Gespräch. Da ist sie wieder, diese Intimität, die der Franzose so mag.

Solltet Ihr den Magier mal treffen, fragt ihn doch nach einer spontanen Showeinlage. Auch in der Straßenbahn hat er schon die Dresdner verblüfft.

Und ohne Kartenspiel in der Hosentasche geht Matthieu Anatrella sowieso nicht mehr aus dem Haus.

"PEGIDA hat mir Angst gemacht"

Fürchtet Matthieu Anatrella etwas in seiner Heimat? „Eigentlich nichts“, sagt Matthieu Anatrella. Dann fällt ihm aber doch noch was ein. „Also es gab eine kurze Zeit, die war komisch für mich.“

Es war um die Jahreswende, als PEGIDA durch die Straßen zog. „Da habe ich hier das erste Mal das Gefühl gehabt, ein Ausländer zu sein“, sagt Matthieu.

„Ich hatte Angst, in der Straßenbahn Französisch zu sprechen. Aber das ist nicht Dresden und jetzt ist die PEGIDA-Zeit ja schon wieder vorbei.“

Hier zaubert Matthieu nach der Sommerpause

Feldschlößchen Stammhaus „Ungewöhnliche Magie - erstaunlich nah!“ Close Up Night (mit André Kursch und Torsten Pahl):

- 22. und 23. September

- 14. und 15. Oktober

- 11., 12. und 13. November

Zaubershow (80 Minuten) jeweils 18.30 Uhr und 20.30 Uhr. Karten ab 21 Euro. www.close-up-night.de

Schloss Schönfeld „Zweihändig verblüffend“ (mit Kay Gellrich)

- 26. Dezember, 16 Uhr. Kartenpreis 21,50 Euro. www.daszauberschloss.de

Schloss Schönfeld „Unter uns. Zauberkunst zum Staunen“

- 27. September um 16 Uhr

- 18. Dezember um 20.00 Uhr

Kartenpreis 19,50 Euro. www.daszauberschloss.de

Fotos: Steffen Füssel, privat

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